Amaly-Dokumentation

Aus INFOKOM-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Konventionen & Hinweise

Autor: L. Schwencke


Beschriebene Version: 2.0 von 02/2007 (Dokumentation befindet sich in Überarbeitung)
ACHTUNG: Die Aktuelle stabile Version ist die 2.2, von daher sind hier nicht alle Funktionalitäten beschrieben!


Auskunft erteilen:


Folgendes ist uns besonders wichtig:

  • Sollten sie orthographische Fehler in der Dokumentation finden, können sie diese gern verbessern!
  • Wir möchten sie aber bitten wesentliche Änderungen der Dokumentation auf der Diskussionsseite erst zu skizzieren!
  • Sollten sie der Ansicht sein, dass die Dokumentation oder Teile davon unverständlich sind, lassen sie es uns wissen!
  • Wir sind sehr bemüht die Dokumentation an die jeweils aktuelle Programmversion anzupassen.

[Bearbeiten] Allgemeines

[Bearbeiten] Kernfunktionen von Amaly

Amaly (Auftragsmanagment und Datenanalyse) dient zur zentralen Verwaltung und Abwicklung aller Geschäftsprozesse aus dem Umfeld einer Auftragsverwaltung. Aktuell liegt eine für den Bereich des Liegenschaftskataster und der Vermessung optimierte Auftragssteuerung vor. Durch die offene Architekur kann Amaly auch für andere Verwaltungsbereiche konfiguriert werden.

Die Softwarearchitektur von Amaly ist so aufgebaut, dass durch eine hohe Konfigurierbarkeit eine schnelle und optimale Anpassung an individuelle Gegebenheiten und Erfordernisse möglich ist.

Amaly Struktur - Abb. 1

Die Konfigurationsmöglichkeiten reichen von der Definiton von Tabellen und einzelner Datenfelder - inklusive der Einstellung ihrer Eigenschaften - bis hin zur Festlegung von Auftragsarten. Dabei erfolgt die Erfassung und Pflege der Falldaten, als auch der Konfigurationsdaten, nach einheitlichem Muster, sodass eine schnelle Einarbeitung ins System möglich ist.

Der Zugriff auf die unterschiedlichen Programmelemente und Auftragsdaten wird über die Vergabe von Benutzerrechten gesteuert.

Eine beispielhafte Tabelle der Auftragsarten und der dazugehörigen Schlüsselnummern ist unter A.2 im Anhang dargestellt. Über den Menüpunkt Optionen / Hintergrundtabellen kann der mit entsprechenden Rechten ausgestattete Benutzer die Konfigurationtabelle Auftragsarten einsehen bzw. editieren. Für jede Auftragsart kann ein Ablaufplan definiert werden, der die auszuführenden Vorgänge enthält. Dabei können die Reihenfolge, Erfordernis, Anzahl der Wiederholungen sowie die Pflege einer Wiedervorlage festgelegt werden.

Mit Amaly kann die automatisierte Erstellung von Gebührenbescheiden inkl. Sollstellung erfolgen (für NKF oder kammerale Buchführung). Es werden auch Informationen für die Kosten-Leistungs Rechnung mit erfasst.

Durch den integrierten Reportgenerator lassen sich verschiedene Auswertungen der Daten vornehmen, dazu gehören u.a. Nachweislisten, RP-Statistiken und Auftragsstatistiken. Die Ausgabe kann flexibel auf einen Drucker erfolgen oder in die Dateiformate XLS, PDF, HTML, XML exportiert werden.

Ein mächtiges Selektions-Werkzeug ermöglicht es, Aufträge auch nach komplexen Suchmustern zu finden. Das Ergebnis der Selektion kann dann mit dem Serienbriefgenerator und einer Textverarbeitungssoftware (z.B. MS-Word) ausgegeben werden.

Über die JNDI-Schnittstelle ( Java Naming and Directory Interface) ist eine netzweite Anbindung von externen Verfahren wie ALB (künftig ALKIS), Finanzwesen möglich (s. Abb. 1).

[Bearbeiten] Allgemeine Voraussetzungen und Start

Amaly ist grundsätzlich unter jedem Betriebssystem lauffähig, das eine passende Java-Runtime Umgebung zur Verfügung stellen kann. Als Hardware für die Nutzung von Amaly ist ein PC ab Pentium II mit mindestens 256 MB RAM erforderlich. Die Bildschirmauflösung sollte auf 800 x 600 Pixel oder höher eingestellt sein. Voraussetzung für den Ablauf ist ein installiertes Java 2 Standard Edition Runtime Environment (JRE) in der Version 1.4.2 oder höher. Der Link zum Download befindet sich u.a. im Archiv der Homepage von SUN Microsystems ( http://java.sun.com/j2se/ ). Amaly ist konzipiert als Java-WebStart Applikation. Bei einer Java-WebStart Applikation wird die Anwendung zur Installation von einem Web-Server geladen und lokal abgelegt. Bei jedem Neustart des Programms prüft Java-WebStart automatisch die Verfügbarkeit einer neueren Version und aktualisiert ggf. die lokale Installation. Somit ist ein zentrales Versionsmanagment möglich.

Die weiteren Angaben beziehen sich auf eine Nutzung in einer Microsoft-Windows Umgebung:

Für die Ausgabe von Serienbriefen wird die Installation von MS Word, OpenOffice oder ähnlicher Applikationen vorausgesetzt.

Für die Nutzung der Serienbrieffunktionalität mit MS Word ist die Installation von VBS (Visual Basic Script) erforderlich. Bei der Microsoft Office Standard-Installation mit Internet Explorer (ab IE 5.5.) ist diese Anwendung automatisch verfügbar.

Java-WebStart legt zum Starten des Programms automatisch ein Desktop-Icon und einen Eintrag im Start-Menü an.

Nach Programmstart öffnet sich ein Fenster zur Herstellung einer Datenbankverbindung.

Amaly Login - Abb. 2

Nach entsprechenden Eingaben werden mit Klick auf die Schaltfläche 'Ja' diese Angaben geprüft und der Zugriff auf die Datenbank in einem vorher von administrativer Seite definierten Rahmen freigegeben. In der Statusleiste des Programmfensters erscheint der Hinweis, dass die Datenbankverbindung hergestellt wurde.

Das System kann auch so konfiguriert werden, dass der lokal am PC angemeldete Benutzer mit seinem Benutzername direkt ohne Passwortprüfung das Amaly nutzt.

Die auf den einzelnen Benutzer abgestimmte Vergabe von Rechten führt dazu, dass einzelne Funktionen (Menüpunkte, Buttons) evtl. abgeblendet sind bzw. dass Beschränkungen im Datenzugriff bestehen.

[Bearbeiten] Benutzeroberfläche

Der Aufbau des Programmfensters mit seinen Grundfunktionen orientiert sich im Wesentlichen an Microsoft Standard-Programmen. In der Standard-Installation besteht das Programmfenster aus einer Titelleiste, Menüleiste und Symbolleiste sowie einer Info- und Statusleiste. Das Arbeitsfenster teilt sich in drei Bereiche. Im linken Fenster befindet sich ein Datenexplorer; rechts befindet sich der Bearbeitungs- und darunter der Tabellenbereich.

Diese grafische Benutzeroberfläche kann wie unter Windows üblich sowohl über den Mauszeiger wie auch über Tasten und Tastenkombinationen bedient werden. Der Navigation über die Cursor-Tasten und der TAB-Taste fällt hier besondere Bedeutung zu.

Bildschirmaufbau - Abb. 3


[Bearbeiten] Titelleiste

Die Titelleiste verfügt über die gewohnten Grundfunktionen von Windows-Standard-Programmen. Ein Klick auf das Symbol Amaly small.gif öffnet das Systemmenü mit den üblichen Befehlen, die auch über die Schaltflächen Amaly 1.png auszuführen sind.

[Bearbeiten] Menüleiste

In den Pull-Down-Menüs stehen immer alle Funktionen zur Verfügung, die im Bearbeitungskontext zulässig sind. Unzulässige Befehle erscheinen in abgeblendeter Form. Ausserdem erscheinen hier die Angaben zu den wichtigsten Tastenkombinationen (s. 4.1 Tastenkombinationen ).

[Bearbeiten] Symbolleisten

In der Standardkonfiguration ist die Werkzeugleiste eingeblendet. Amaly 2.png

Sie enthält die für die Arbeit mit Amaly wichtigsten Befehle. Die Quick-Info, die bei Bewegung des Mauszeigers über die Schaltfläche in Erscheinung tritt, gibt zusätzlich Aufschluss über deren Funktion.

Als Erweiterung lassen sich unter dem Menüpunkt Optionen noch zwei weitere Symbolleisten ergänzen. Zum Einen die Systemleiste Amaly 4.png zur Darstellung der augenblicklichen Speicherbelegung und der Mülleimer-Schaltfläche zur Freigabe von Systemressourcen.

Zum Anderen die Suchleiste, die aus drei Feldern besteht Amaly 3.png (s. Kap.2.1.2).

Zur Ausführung des im Eingabefeld angegebenen Suchradius dient die Schaltfläche Suchradius. Der eingetragene Wert wird nur für diese Sitzung verwendet und kann über die Schaltfläche DEF wieder auf Standard zurückgesetzt werden.

Bei Bedarf lassen sich die Symbolleisten mit gedrückter linker Maustaste auch manuell beliebig positionieren. Dabei sollte sich der Mauszeiger auf der Griffkante Amaly 44.png der Symbolleiste befinden.

[Bearbeiten] Info-Leiste

Unterhalb der Symbolleiste befindet sich ein Bereich zur Darstellung des im Bearbeitungsbereich befindlichen Datensatzes. Amaly 5.png

Übersichtlich werden die wichtigsten Infos zu den in dem Bearbeitungsbereich befindlichen Daten an dieser Stelle dargestellt.

[Bearbeiten] Datenexplorer

Im linken Teil des Programmfensters erscheint nach dem Programmstart die Liste der bereits erfassten Auftragsjahre. Mit einem einfachen Klick auf den Knoten Amaly 45.png öffnet sich das Unterverzeichnis mit den Auftragsarten für das entsprechende Jahr. Wird der Mauszeiger über eine Auftragsnummer bewegt, erscheint die Auftragsart in ausgeschriebener Form als Quick-Info.

Das Öffnen kann auch über den in Windows üblichen Doppelklick auf den Ordner erfolgen. Zum Scrollen der Ordnerliste steht rechts ein Rollbalken zur Verfügung. Erst nachdem der Status eines Auftrages gewählt wurde (Offen/Erledigt), werden die verfügbaren Auftrags-Nummern angezeigt. Mit einem Klick auf die gewünschte Auftrags-Nummer wird der entsprechende Datensatz im Bearbeitungsbereich dargestellt. Zur Auswahl eines bestimmten Vorganges wird der Mauszeiger auf eine der Auftrags-Nummern bewegt, und es erscheint in der Quick-Info der Name des Auftraggebers und ggfl. die Amalybezeichnung.

Zur Erweiterung/Verkleinerung des Explorerbereiches lässt sich die vertikale Teilung zwischen Datenexplorer und Bearbeitungsbereich verschieben. Bewegt man den Mauszeiger auf diese vertikale Teilung, wird dieser zu einem Doppelpfeil und erlaubt die Änderung der Bereichsgrössen. Um den Fensterbereich vollständig zu schliessen/öffnen, kann dies mit Klick auf den entsprechenden Pfeil Amaly img014.png erreicht werden.

[Bearbeiten] Bearbeitungsbereich

Der Bearbeitungsbereich dient zur Darstellung der Registerkarten, die zur Bearbeitung einer Auftragsart erforderlich sind. Die Auswahl, Anordnung sowie der Inhalt der Registerkarten sind auf die Auftragsart abgestimmt und an der Bearbeitungsreihenfolge orientiert. Die Position der Reiter lässt sich je nach Bedarf über Optionen / Reiter oben/rechts variieren. Ist der Bereich zur vollständigen Darstellung der Felder nicht ausreichend, besteht über Rollbalken die Möglichkeit, sich durch die Registerkarte zu scrollen.

Die zur Eingabe vorgesehenen Felder bieten bei entsprechend positioniertem Mauszeiger eine Quick-Info an, die Auskunft über den vorgesehenen Inhalt gibt. Die Navigation zwischen den einzelnen Feldern wird entweder über die Maus oder über die Tabulatortaste vorgenommen. Das Zurückspringen auf ein vorhergehendes Feld wird mit der Tastenkombination Shift + TAB erreicht.

Auszufüllende Felder bieten je nach Typ verschiedene Ausfüllhilfen an. Für Datumsfelder kann das Datum entweder über die Tastatur oder über das Datumsblatt eingetragen werden. Mit einem Klick auf die für Dropdown-Felder übliche Schaltfläche Amaly 46.png wird ein entsprechendes Fenster geöffnet. Bei der Eingabe wird eine Plausibilitätsprüfung vorgenommen, die eine falsche Eingabe verhindern soll.

Andere Dropdown-Felder unterstützen die Eingabe entweder über das Angebot von bereits bestehenden Daten oder erlauben darüber hinaus die freie Eingabe. Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) besteht innerhalb der Felder die Möglichkeit, die Inhalte zu kopieren, einzufügen oder auszuschneiden. Die allgemein unter Windows üblichen Tastenkombinationen Strg + C, Strg + V und Strg + X sind dabei auch hier möglich.

Auf den Bearbeitungsbereich wirken die Schaltflächen Amaly rubber.gif Maske leeren und Amaly img028.gif Datensatz einfügen. Diese Funktionen sind ebenfalls über den Menüpunkt Bearbeiten erreichbar. Maske leeren heißt, dass alle Felder des Bearbeitungsbereichs bis auf die vordefinierten Standardwerte gelöscht werden. Der Bearbeitungsbereich ist nun für die Neuaufnahme eines Datensatzes vorbereitet. Durch Datensatz einfügen kann ich die Werte des zuletzt bearbeiteten Datensatzes in meinen Bearbeitungsbereich einfügen und somit Daten aus anderen Aufträgen Datensatzweise kopieren.

[Bearbeiten] Tabellenbereich

Unterhalb des Bearbeitungsfensters befindet sich der Tabellenbereich. Die Grösse dieses Bereiches kann ebenfalls angepasst werden. Der horizontal verlaufende Rahmen kann bei gedrückter linker Maustaste nach oben/unten verschoben werden. Zum vollständigen Aus-/Einblenden sind die durch Pfeile gekennzeichneten Schaltflächen vorgesehen Amaly 47.png.

Eine weitere Anpassung des Tabellenbereiches erzielt man durch das Verschieben der Spaltenköpfe innerhalb der Tabelle. Darüber hinaus lassen sich die Felder in ihrer Reihenfolge verschieben. Ist der sichtbare Bereich zur Darstellung der Daten auch hier nicht ausreichend, werden Rollbalken an den Seiten sichtbar.

Die Tabelle dient zur Darstellung der Daten der jeweiligen Registerkarte. Daten, die im Bearbeitungsbereich aufgenommen worden sind, werden mit der Schaltfläche Amaly img020.gif Datensatz der Tabelle hinzufügen in den Tabellenbereich überführt. Mit der Schaltfläche Amaly img019.gif Datensatz in der Tabelle korrigieren kann ich einen im Bearbeitungsbereich korrigierten Datensatz in den Tabellenbereich überführen.

Anschliessend ist die Schaltfläche Amaly img021.gif Speichern aktiv, die dem Auftrag nachhaltig den neuen Datensatz hinzufügt.

Zur Entfernung von Datensätzen aus dem Tabellenbereich ist zunächst der entsprechende Datensatz zu markieren und kann anschliessend mit der Löschen Schaltfläche Amaly 48.png wieder entfernt werden.

Der Inhalt des Kontextmenüs im Tabellenbereich ist abhängig von der Registerkarte, der diese Tabelle zugehörig ist.

[Bearbeiten] Statusleiste

In der Statuszeile werden Warnungen und Informationen zum aktuellen Prozess abgebildet. Die Informationen werden durch blaue Schrift, und Warnungen in roter Schrift dargestellt. Da sich die Meldungen sehr schnell abwechseln, werden die Warnhinweise nicht nur für die Dauer eines Prozesses, sondern auch parallel zum neuen Prozess angezeigt. Es erscheint dann allerdings eine komplett rote Zeile, die sich aus dem Informations- wie auch Warnungstext zusammensetzt.

[Bearbeiten] Das Amaly-Menü

Es können nur die Menüfunktionen aufgerufen werden, die im aktuellen Kontext sinnvoll sind.

Es können über die Rechtedefinition einzelne Menüfunktionen auch ganz ausgeblendet sein. Folgende Menüfunktionen stehen insgesamt im Amaly zur Verfügung:

[Bearbeiten] Datei

Neues Fenster [Strg + W]

Öffnen eines neuen Amaly-Haupffensters. Hier kann parallel zum ersten Hauptfenster mit allen Funktionen gearbeitet werden.

Neuer Auftrag [Strg + N]

Amaly img023.gif Im Bearbeitungsbereich wird die Aufnahme eines neuen Auftrages ermöglicht.

Neuer Barkassenauftrag
TODO: Symbol einfügen

Neuen Auftrag für die Barkasse anlegen. Es wird die letzte Auftragsart wiederholt und als Auftraggeber Bareinnahme eingetragen. Man kann sofort die Gebührenberechnung eintragen.

Öffnen Auftrag [Strg + O]

Amaly img024.gif Über die Parameter Auftragsjahr und Auftragsnummer kann ein bestehender Auftrag geöffnet werden.

Speichern [Strg + S]

Amaly img021.gif Die aktuell gemachten Änderungen in der Datenbank werden nach Bestätigung festgeschrieben.

Neuer Login

Nur möglich, wenn nur ein Hauptfenster offen ist. Durch Eingabe von Benutzerkennung und Passwort wird eine neue Verbindung zur Datenbank hergestellt und Amaly komplet neu initialisiert.

Schliessen [Strg + Q]

Das aktuelle Hauptfenster wird geschlossen. Beim Schliessen des letzten Hauptfensters wird die ganze Anwendung beendet.

[Bearbeiten] Bearbeiten

Suchen [Strg + F]

Amaly img025.gif Über ein Fenster können Parameter (Einfache Suchfunktion) eingegeben und eine einfache Suche ausgeführt werden.

Komplexe Suche

Amaly img026.gif Es kann eine komplexe Suche ausgeführt werden (Komplexe Suchfunktion).

Maske leeren [Strg + Entf] 

Amaly rubber.gif Die Datenfelder des Bearbeitungsbereiches werden gelöscht und für eine Neueingabe vorbereitet. Dazu werden alle Felder mit ihren Standardwerten belegt.

Hinzufügen [Strg + Eingabe]

Amaly img028.gif Bei der Auswahl eines Datensatzes wird der Inhalt automatisch in einen internen Kopierspeicher übertragen. Aus diesem Kopierspeicher werden durch Hinzufügen die Felder des Bearbeitungsbereiches gefüllt. Definierte Standardwerte haben jedoch vorrang.

Einfügen [Strg + Einfg]

Die Daten aus dem Bearbeitungsbereich werden als neuer Datensatz in den Tabellenbereich übertragen.

Korrigieren [Strg + U]

Amaly img019.gif Änderungen an den Daten werden aus dem Bearbeitungsbereich in den Tabellenbereich übernommen.

Löschen

Amaly img022.gif Der aktuell markierte Datensatz im Tabellenbereich wird aus der Datenbank gelöscht.

Bescheid [Strg + B]

Amaly img029.gif Der Bereich Bescheiderstellung (Karteikarte Bescheid und Gebührenzuordnung) wird aktiviert bzw. deaktiviert (siehe 2.1.6 Bescheide).

[Bearbeiten] Drucken

Anschreiben

Siehe 2.2.1 Anschreiben. Es muss ein Auftrag selektiert sein.

Report ausführen

Siehe 2.2.2 Reports ausführen.

[Bearbeiten] Optionen

Reiter oben/rechts

Die Karteikartenreiter werden in ihrer Lage von oberhalb des Bearbeitungsbereiches auf rechts neben den Bearbeitungsbereich umgeschaltet.

Blatt neu aufbauen

Neuer Aufbau von Bearbeitungs- und Tabellenbereich.

Satz Deselektieren

Der aktuelle ausgewählte Auftrag wird aus der Liste im Tabellenbereich entfernt (keine Löschung des Datensatzes - Nutzung nur, wenn die Stammdaten aktiv sind). Besonders wichtig, wenn ein Auftrag für die Bearbeitung eines anderen Anwenders freigegeben werden soll.

Alles Deselektieren

Ist nur anwendbar, wenn die Stammdaten aktiv sind! Alle Aufträge werden aus dem Tabellenbereich entfernt (keine Löschung der Aufträge).

Standardleiste ein / aus

Die Symbolleiste wird ein- bzw. ausgeschaltet.

Suchleiste ein / aus

Die Suchleiste mit der Eingabemöglichkeit eines Suchradius für geometrische Suchoperationen wird ein- bzw. ausgeschaltet.

Systemleiste ein / aus

Die Systemleiste mit einer Darstellung des verwendeten und freien Speicherplatzes wird ein oder ausgeschaltet.

Karteikarten initialisieren

Aufträge (oben links) werden geschlossen

[Bearbeiten] Extras

Sollstellung

Siehe 2.2.4 Sollstellung.

Auswertetabellen ein/aus (ab Version 1.20)

Soweit konfiguriert, werden die Falldaten speziell zum Zweck der Auswertung abgebildet, jedoch nur im Lesemodus. Es werden keine Daten vorselektiert, sodass Bearbeitungs- und Tabellenbereich zu beginn leer sind. Der im Bearbeitungsbereich ausgewählte Reiter bestimmt den Master für die Auswertung. Positioniert man sich z.B. im Reiter "Flurstücke" und ruft die Einfache Suche oder die Komplexe Such auf, so hat man zur Suche nur die Felder von Flurstücke und in der Hierarchie tiefer stehender Tabellen zur Verfügung. Die Treffermenge wird im Reiter Flurstücke dargestellt mit Ausgabe der Trefferanzahl. Es werden dann auch nur die Reiter dargestellt, die in die Suche einbezogen wurden. Durch Doppelklick auf ein Karteiblatt im Datenexplorer wird die aktuelle Selektion gelöscht und wieder alle Reiter dargestellt.


Hintergrundtabellen ein/aus 

Es wird auf die Bearbeitung der Hintergrundtabellen, umgeschaltet. Über den Datenexplorer können die Metadaten (4.1 Metadefinitionen), die Definitionstabellen (4.2 Definitionstabellen) und die Konfigurationstabellen (4.3 Konfigurationstabellen) bearbeitet werden.

Administrator

Ist diese Funktion aktiv gesetzt, werden vom Programm alle Plausibilitätschecks umgangen. Bei Auswahl von Sätzen aus dem Tabellenbereich sind alle Felder beschreibbar. Damit lassen sich Daten an der Programmlogik vorbei verändern. Um den Anwender auf einen vorsichtigen Umgang hinzuweisen, wechselt die Hintergrundfarbe der Info-Leiste auf Rot.

[Bearbeiten] Hilfe

Info

Es werden Informationen zur aktuellen Programmversion angezeigt.

[Bearbeiten] Funktionsbeschreibung

[Bearbeiten] Registerkarten

Wie bereits in Kap. 1.3.6 beschrieben, richten sich die Auswahl, Anordnung und der Inhalt der im Bearbeitungsbereich dargestellten Registerkarten nach der Auftragsart. Nachfolgend werden die wichtigsten Besonderheiten der zur Verfügung stehenden Registerkarten kurz erläutert.

[Bearbeiten] Stammdaten

Für jede Auftragsart existiert
Amaly 6.png
die Registerkarte Stammdaten zur Eingabe der wichtigsten Basisdaten. Die (Haupt-) Registerkarte Stammdaten bietet ausserhalb der Felder im Kontextmenü den Befehl Adresse übernehmen. Dabei werden Eigentümer-Adressen der im Zusammenhang mit dem Auftrag erfassten Eigentümer-Daten in eine Liste aufgenommen und in einem neuen Fenster angezeigt. Daraus kann ein Adressdatensatz ausgewählt und über die Schaltfläche Einfügen in die Stammdaten übernommen werden. Eine weitere Eingabehilfe ist das Feld Adress-Schlüssel. Damit kann auf einen bereits eingetragenen Adress-Datensatz zurückgegriffen werden. Nach Auswahl der Adresse und Verlassen des Feldes werden die entsprechenden Inhalte automatisch eingefügt.

Im Tabellenbereich der Registerkarte Stammdaten werden alle Datensätze aufgelistet, die im Laufe der Arbeit mit Amaly selektiert wurden. Unter dem Menüpunkt Optionen befinden sich jene beiden Befehle, die dazu dienen einen bereits ausgewählten oder alle Datensätze aus dem Tabellenbereich zu deselektieren.

Amaly 7.png

Der im Bearbeitungsbereich dargestellte Datensatz wird in der Tabelle blau unterlegt. Mit gedrückter STRG-Taste und gleichzeitiger Auswahl mit der linken Maustaste lassen sich Datensätze selektiv aus dieser Liste auswählen. Das über einem der Datensätze geöffnete Kontextmenü erlaubt, die selektierten Datensätze zu kopieren (Strg + C), um diese anschliessend z.B. in Excel wieder einzufügen.

Weitere Befehle, die im Kontextmenü der Stammdaten-Tabelle zur Verfügung stehen, erlauben das komplette Markieren der Datensätze und die Möglichkeit, die Datensätze in sich neu öffnenden Programmfenstern darzustellen. Aus dem Kontextmenü des Bearbeitungsbereiches heraus lassen vordefinierte Such-Abfragen starten sowie Auftragskopien anlegen.

[Bearbeiten] Flurstücke

Die Registerkarte Flurstücke bietet die Möglichkeit, detailierte Angaben zu dem relevanten Flurstück aufzunehmen. Nach Eingabe der Gemarkungs-Nummer, Flur und dem Flurstückszähler/nenner kann über das Kontextmenü und den Befehl ALB-Bestand übernehmen der Datensatz mit den weiteren Einträgen aus dem ALB übernommen werden.

Zur Darstellung von ALB-Detailinformationen bietet das Kontextmenü den Befehl ALB-Bestand ansehen. Nach Ausführung öffnet sich ein neues Fenster mit den Einzelheiten zu diesem Flurstück und dem Eigentümer.

Sind Flurstückskoordinaten eingetragen, ist über das Kontextmenü zusätzlich der Befehl In Grafik anzeigen auswählbar. Ist der WebMap-Client GisEye gestartet, positioniert GisEye automatisch auf die Flurstückskoordinate und stellt die Lage mit einem Symbol dar.

Amaly 8.png

Im Kontextmenü des Tabellenbereiches der Registerkarte Flurstücke erscheint neben den bereits erwähnten Punkten der Befehl Lageidentische Aufträge suchen.... Es besteht damit die Möglichkeit, Aufträge aufzulisten, die die gleiche Flurstücksbezeichnung beinhalten oder die innerhalb eines Suchradius liegen. Die unter Optionen in der Menüleiste zuschaltbare Suchleiste erlaubt die Änderung des Suchradius, der auf 150 m voreingestellt ist (s.Kap.1.3.3). Das sich neu öffnende Fenster listet alle ermittelten Flurstücke auf. Das Kontextmenü in diesem Fenster bietet neben den bereits beschriebenen Befehlen zusätzlich die Auswahl den Datensatz im gleichen Fenster öffnen. Damit öffnet sich das Programmfenster erneut mit dem ausgewählten Datensatz.

Ein weiterer Befehl erlaubt, aus dieser Liste Datensätze auszuwählen, auf die über die Registerkarte Querverweise verwiesen werden soll (s. Kap. 2.1.3.).

[Bearbeiten] Querverweise

Amaly 9.png
Die Registerkarte Querverweise ermöglicht die Verknüpfung zwischen verschiedenen Aufträgen, die in einer Beziehung zueinander stehen. Ist ein in Beziehung stehender Auftrag bereits mit seinen Eckdaten wie Auftrags-Jahr und Auftrags-Nummer bekannt, reichen diese Angaben aus, um einen Querverweis zu erstellen.

Sobald die Schaltfläche Amaly img034.png Datensatz zur Tabelle hinzufügen ausgelöst wird, erscheint im Reiter der Registerkarte dieses Symbol: Amaly img033.png

Damit werden wechselseitig im Reiter der Registerkarte Querverweise die Aufträge, zwischen denen eine Beziehung besteht, durch dieses Symbol gekennzeichnet. Ausserdem erscheinen die Angaben zu Auftrags-Jahr u. -Nummer des Ausgangs-Auftrages im Tabellenbereich des in Beziehung stehenden Auftrages.

Wird in der Liste, die durch die Suche nach lageidentischen Aufträgen erscheint, das Kontextmenü aufgerufen, ergibt sich daraus ebenso die Möglichkeit, einen Querverweis zu erstellen (s.Kap. 2.1.2.).

[Bearbeiten] Eigentümer

Die Datenmaske der Registerkarte "Eigentümer" erlaubt ebenso wie die Registerkarte "Flurstücke" den Zugriff auf ALB-Daten.

Amaly 10.png

Nach Zuordnung der Flurstücks-Nummer kann über das Kontextmenü der Befehl ALB-Bestand übernehmen ein Eigentümer-Datensatz eingefügt werden. Im Falle verschiedener Eigentümer werden z.Zt. maximal 2 Eigentümer-Datensätze in den dazugehörigen Tabellenbereich übernommen.

[Bearbeiten] Gebühren

Amaly 11.png
In der Registerkarte Gebühren können Gebühren zum Auftrag erfasst werden. Die einzelnen Tarifstellen können hinterlegten Gebührenordnungen entnommen werden. Eine vorher definierte Zusammenstellung von Gebührenpositionen kann über das Dropdown Feld Profil im Fuss hinzugefügt werden.

In der Regel ist einer Gebührenposition eine feste Einzelgebühr zugeordnet, die über eine Faktorangabe zu einer Gesamtgebühr je Ansatz führt. Je nach Definition kann die Einzelgebühr auch gesetzt werden.

Um z.B. Rabatte auf Gebühren ansetzen zu können, kann entsprechend einer Definition der hinterlegten Gebührenordnung ein Gebührenansatz aus der Summe von vorangegangen Ansätzen gebildet werden. Hierzu gibt man einen Bezug von / bis Lfdnr. an.

Die Einzelgebühr des aktuellen Ansatzes ergibt sich dann aus der Summe der Gesamtgebühr der referenzierten Ansätze.

Unter der Voraussetzung, dass der Auftraggeber (erfasst in den Stammdaten) gleich der Bescheidempfänger ist und das keine Aufteilung der Gebühren auf verschiedene Kostenschuldner vorgesehen ist, kann durch Setzen des Buchungskennzeichens BKZ im Fuss die Bescheidausgabe angestossen werden. Die Registerkarten Bescheid und GebZuord werden dann automatisch gefüllt.

[Bearbeiten] Bescheide

Die Registerkarte Bescheide dient der Rechnungsstellung der im Zusammenhang mit den Aufträgen angefallenen Gebühren.

Bevor die Felder editiert werden können, muss über die Schaltfläche Bescheid aktivieren/deaktivieren der Fortführungsmodus eingeschaltet werden. Das Ausfüllen der Felder wird auch hier über verschiedene Pulldown-Menüs erleichtert. Es kann auch hier über den Adress-Schlüssel eine bereits vorhandene Adresse abgerufen werden. Nach Verlassen des Feldes ergänzen sich die Einträge in den entsprechenden Feldern (s. Kap. 2.1.1).

Eine im Auftrag bereits verwendete Adresse kann über das mit der rechten Maus-Taste im Bearbeitungsbereich aufrufbare Kontext-Menü Amaly 49.png abgerufen werden.

Da ein Bescheid für verschiedene Aufträge gelten kann, besteht die Möglichkeit über die Schaltfläche Amaly 51.png, die sich unterhalb des Tabellenbereiches befindet, verschiedene Aufträge zu klammern. In dem sich öffnenden Dialogfenster ist zur Auswahl das Auftrags-Jahr und die Auftrags-Nummer des dafür vorgesehenen Auftrages einzugeben. Zuvor in diese Liste eingetragene Aufträge können mit der nebenstehenden Schaltfläche Amaly 50.png wieder entfernt werden.

Die Bescheid-Beträge werden über die Registerkarte GebZuord (siehe 2.1.7) ermittelt.

Bevor ein Bescheid für die Kassenverbuchung freigegeben werden kann, muss der Gesamtbetrag der Gebührenaufstellung zu 100% auf Bescheide verteilt sein. Die Summenfelder im Fuss des Tabellenbereichs geben Auskunft über die zu verteilenden Beträge und den aktuellen Verteilstand. Die Abrechnung mit der Kasse erfolgt über den Menüpunkt Sollstellung im Menü Extras.


[Bearbeiten] Sollstellungen

Wenn zu einem Bescheiddatensatz regelmäßig Sollstellungen ausgeführt werden sollen, werden in dieser Tabelle die Ausführung der Sollstellungen dokumentiert.

TODO: Bild einfügen

[Bearbeiten] GebZuord

Amaly 12.png

Hier werden dem einzelnen Bescheid die Positionen aus der Gebührenaufstellung zugeordnet.

Die Gebührenpositionen können über die Amaly 52.png Schaltflächen oder Amaly 53.png aufgenommen werden.

Vert. fügt alle Gebührenpositionen ein. Auswählen öffnet ein eigenes Fenster, in dem einzelne Positionen abgerufen werden können. Auf beide Auswahlverfahren wirkt die Einstellung Amaly 54.png. Entsprechend dem angegebenen Prozentsatz werden die zugeordneten Gebührenpositionen mit einem Faktor versehen. Statt eines Prozentsatzes kann der Anteilsfaktor auch in der Bruchform eingegeben werden z.B. 2/3

[Bearbeiten] Bemerkungen

Die Registerkarte Bemerkungen bietet die Möglichkeit, zusätzliche Informationen zu den einzelnen Vorgängen bzw. Aufträgen abzuspeichern.

Nachdem ein Text formuliert und die Option Wichtige Bemerkung aktiviert wurde, kann dieser mit der Schaltfläche Datensatz zur Tabelle hinzufügen in den Tabellenbereich überführt werden. Damit erscheint ähnlich wie im Reiter der Registerkarte Querverweise das entsprechende Symbol: Amaly img033.png.

[Bearbeiten] Wiedervorlage

Amaly 13.png

Besteht die Notwendigkeit der Wiedervorlage, kann dies über die Maske der Registerkarte Wiedervorlage festgelegt werden. Wird ein bestimmter Wiedervorlage-Typ gewählt, wird in Abhängigkeit mit dem eingegebenen Bearbeitungsdatum das Wiedervorlagedatum vorgegeben. Neben bereits vordefinierten Wiedervorlage-Typen kann auch ein selbst definierter Zeitraum eingegeben werden. Ist der Termin überschritten wird in der Registerzunge ein entsprechendes Amaly img033.png Symbol vorrangestellt.

Auch hier werden über die Schaltfläche Datensatz der Tabelle hinzufügen die Angaben in den Tabellenbereich überführt und anschliessend gespeichert.

[Bearbeiten] Vorgänge

Amaly 14.png

In der Registerkarte Vorgänge besteht die Möglichkeit, eine Auswahl von Vorgängen innerhalb eines Auftrages zu wählen. Die abgebildeten Felder sind im Bearbeitungsbereich je nach Vorgang unterschiedlich benannt. Für jede Auftragsart ist ein Ablaufplan definiert, in dem die einzelnen Vorgänge festgelegt sind. Je nach Auftragsart wird in dieser Registerkarte noch eine unterschiedliche Anzahl von Feldern zur Eingabe bereitgestellt.

[Bearbeiten] DocArchiv

Es können beliebige Dokumenttypen in die Datenbank importiert werden und damit ein Zusammenhang mit dem Auftrag bzw Objekt hergestellt werden. Über das Kontext-Menü kann die passende Applikation zum öffnen gestartet werden.

Diese Funktion setzt die Java-Laufzeitumgebung 1.6 oder höher voraus!

[Bearbeiten] Drucken

[Bearbeiten] Anschreiben

Amaly 15.png

Über den Menüpunkt Drucken oder die Tastenkombination Strg + P wird das Dialogfenster zur Druckausgabe geöffnet. Von hier aus können Seriendrucke mit verschiedenen Druckvorlagen angestossen werden.

Im oberen Dropdown-Feld kann die Auswahl der Dokumentvorlage vorgenommen werden. Ist die Option Wiedervorlage ändern aktiv, wird automatisch das Wiedervorlagedatum angepasst. Die Option alle führt zur Berücksichtigung aller im Tabellenbereich der Registerkarte Stammdaten befindlichen Datensätze bei der Druckausgabe.

Die Auswahl der Option aktueller Antrag führt zur Ausgabe des aktuellen Datensatzes und die Option selektierte zur Ausgabe der in der Tabelle ausgewählten Anträge.

Mit der Option ... an alle können sofort alle Betroffenen über diesen Seriendruck erfasst werden. Soll jedoch nur der Erste in der Liste der Betroffenen informiert werden, wird dies mit dem entsprechenen Hinweis über die Auswahl der Option ... an Ersten ermöglicht.

[Bearbeiten] Reports ausführen

Amaly img047.png

Abruf von Reports, geordnet nach Gruppen.

[Bearbeiten] Reports erstellen

Diese Funktion ist nicht mehr im Amaly integriert. Zur Reporterstellung wird das Open-Source-Produkt iReport und/oder eine Erweiterung für den OpenSource Editor jEdit angeboten. Neben der Installation von jEdit ist auch eine Installation des Java Development Kit's notwendig.

[Bearbeiten] Sollstellung

Amaly img048.png

Unter dem Menüpunkt Extras kann die Sollstellung/Abrechnung mit dem Kassensystem angestossen werden, soweit hierzu eine Offline-Schnittstelle eingesetzt wird.

Über den Abrechnungsmodus wird festgelegt, welche Bescheide, abhängig von ihrem Buchungskennzeichen, an das Kassensystem übergeben werden. Abgerechnet werden auch alle Buchungskennzeichen, die von ihrer Priorität her niedriger eingestuft sind. So werden z.B. mit einer Monatsabrechnung auch die Fälle der Wochenabrechnung und der Einzelabrechnung mit erledigt. Siehe hierzu auch Kapitel 2.1.6 Bescheide.

[Bearbeiten] Arbeitsablauf

[Bearbeiten] Auftrag anlegen/öffnen

Zur Aufnahme der Arbeit mit Amaly ist zunächt relevant, ob es sich um die Weiterbearbeitung eines bereits vorhandenen Auftrages handelt oder ob ein neuer Auftrag erstellt werden soll. Zur Erstellung eines neuen Auftrages werden mit einem Klick auf die Schaltfläche Neuer Auftrag Amaly img023.gif oder mit der Tastenkombination Strg + N zwei Registerkarten zur Aufnahme der Stammdaten und Flurstücks-Daten geöffnet. In der Registerkarte Stammdaten kann über die Auswahl aus dem Dropdown-Feld Auftrags-Art der entsprechende Auftragstyp gewählt werden. Nach dem Klick auf die Schaltfläche Datensatz zur Tabelle hinzufügen Amaly img020.gif erscheint eine Sicherheitsabfrage Aktuelle Änderungen speichern? die mit Klick auf Ja geschlossen werden kann. Damit ändern sich die Einträge in der Info-Leiste, und die Auswahl der zur Verfügung stehenden Registerkarten passt sich der gewählten Auftragsart an. Damit ist dieser Auftrag angelegt und mit einer Auftrags-Nummer versehen worden.

Amaly 55.png

Wird die Arbeit an einem Auftrag wieder aufgenommen, kann dieser über die Schaltfläche Auftrag öffnen Amaly img024.gif oder mit der Tastenkombination Strg + O über das Eingabefenster direkt ausgewählt werden. Nach Eingabe des Auftrags-Jahres und der Auftrags-Nummer wird dieser geöffnet und angezeigt.

Ist die Auftrags-Nummer nicht genau bekannt, besteht die Möglichkeit, sich über den Datenexplorer einen Überblick zu verschaffen (s.Kap 1.3.5).

[Bearbeiten] Die 'Suchen'-Optionen

amaly_img025.gif amaly_img026.gif

In Amaly sind zwei Varianten von Suchfunktionen integriert. Dem Anwender steht sowohl die Möglichkeiten der einfachen Suche unter der Schaltfläche Amaly img025.gif als auch die komplexe Suche unter der Schaltfläche Amaly img026.gif zur Verfügung. Der Aufruf der Suchfunktion kann wahlweise über den Menüpunkt Bearbeiten/Suchen, der Tastenkombination Strg + F oder über die entsprechende Schaltfläche in der Symbolleiste erfolgen.

Achtung: Die in den Suchmasken abgebildeten Felder für die Eingabe von Suchparametern sind Kontext-Abhängig. In der normalen Auftragsbearbeitung sind immer alle Suchfelder aus den Auftragsdaten sichtbar. Bei Aufruf im Bereich der Hintergrundtabellen oder der Auswertetabellen sind die Suchfelder belegbar, die aus dem zur Zeit aktiven Registerkarte kommen und alle Suchfelder, die in der Hierarchie von dieser Registerkarte abhängig sind. Im Ergebnis werden dann auch nur Daten in diesen Registerkarten angezeigt.

[Bearbeiten] Einfache Suchfunktion

Amaly img050.png

Mit Hilfe des Dialogfeldes Suchen, das über die gleichnamige Schaltfläche Amaly img025.gif aufgerufen werden kann, ist es möglich, gezielt die Stammdaten eines angelegten Auftrages ausfindig zu machen. Entsprechend der Gruppierung innerhalb der einzelnen Registerkarten finden sich auch hier die Felder in den so blau überschriebenen Kategorien wieder.

Auch bei nur lückenhaften Informationen zu einem oder mehreren Aufträgen ist es möglich, die Suchkriterien differenziert zu formulieren. Über die zu jeder Feldinformation mögliche Auswahl von Operatoren wie gleich, ungleich, kleiner als, grösser als, grösser gleich und kleiner gleich kann eine Eingrenzung des Suchraumes erfolgen.

Wird der Cursor in ein Feld gesetzt, zu dem noch kein Operator ausgewählt wurde, wird automatisch '=' gesetzt.

Achtung: Wenn der Operator auf '=' gesetzt ist und das Wertefeld bleibt leer, werden die Datensätze auf 'Feld unbelegt' hin geprüft. Bei '<>' und leerem Wertefeld wird auf 'Feld belegt' gesucht. Für Textfelder können auch Joker-Zeichen an beliebiger Stelle im Wertefeld gesetzt werden. Das '?' steht für eine beliebige Anzahl von Textzeichen, der '_' steht für ein einzelnes beliebiges Zeichen. Groß- / Kleinschreibung wird bei der Suche nicht unterschieden! Als Vergleichswert könne auch Konstanten wie AART als Platzhalter für die Auftragsart oder TODAY für das Tagesdatum (siehe mögliche Platzhalter eingegeben werden. Diese Werte werden zur Ausführungszeit durch die dann aktuellen Werte ersetzt. Weiter kann hier die Verknüpfung zu einem anderen Tabellenfeld eingegeben werden. Notation zu dieser Variante: ttt#fff wobei ttt die Tabellen-ID der zu verknüpfenden Tabelle ist und fff die Feld-ID in ttt (keine führende Nullen bei den ID's). Die hier dargestellten Besonderheiten gelten in gleicher Weise auch für den Bereich der Komplexen Suche!

[Bearbeiten] Komplexe Suchfunktion

Nach Aufruf der komplexen Suchfunktion erscheint im Bearbeitungsbereich die abgebildete Maske mit den Möglichkeiten der Eingabe von entsprechenden Suchparametern.

Die Suche mit den damit zusammen hängenden Parametern kann, für eine zukünftige Wiederholung der Suche, gespeichert werden. Eine Suche erhält daher eine laufende Nummer und kann unter Bezeichnung mit einem (möglichst aussagekräftigen) Namen gespeichert werden. Die Speicherung ist kennungsabhängig d.h., dass nach öffnen der Suchfunktion nur die bereits unter dieser Kennung formulierten Such-Definitionen zu sehen sind. Eine Ausnahme hiervon bilden Suchabfragen, die als öffentlich gekennzeichnet sind (Abfrage-Art). Bei aktiviertem Kontrollkästchen im Maskenfuß werden auch alle öffentlichen Abfrage mit angezeigt, jedoch nur im Lesemodus. Über das Kontextmenü kann eine Abfragedefinition komplett kopiert und diese Kopie dann modifiziert werden.

Unter dem DropDown-Feld Ausgabe-Variante wird festgelegt, in welcher Form die Ausgabe der gefundenen Datensätze erfolgen soll. So können die gefundenen Datensätze entweder neu in den Tabellenbereich der Stammdaten eingetragen werden (die bisherigen Fälle werden entfernt) oder zu den bereits vorhandenen Einträgen hinzugefügt werden. Eine weitere Variante ist die Ausgabe in einer separaten Tabelle (hier werden auch Flurstücksinformationen mit ausgegeben).

Amaly img099.png

Eine Suche kann auch über ein geometrisches Suchkriterium erfolgen. Nur wenn dies gewünscht ist, muss das Feld Suchradius, sowie Rechtswert und Hochwert gefüllt werden. Sind hier Werte gesetzt, wird in einem Suchradius um die gegebene Koordinate nach Aufträgen gesucht. Amaly 43.png Sind Einzelheiten wie Gemarkung, Flur und Flurstück bekannt und werden eingegeben, kann über die rechte Maustaste (die ausserhalb eines Datenfeldes zu drücken ist) eine Schaltfläche zur Übernahme von ALB-Daten geöffnet werden.

Damit fügen sich noch fehlende Informationen wie Hoch- und Rechtswert selbstständig in die entsprechenden Felder ein. Die Flurstücksangaben sind nur Hilfselemente, um an die Koordinate zu kommen. Sie werden nicht weiter in der Suchabfrage berücksichtigt!

Weiter kann durch Auswahl im Feld Ausertung in Tab. festgelegt werden, ob die hier definierte Abfrage im Kontextmenü der zum Feldeintrag korrespondierenden Registerkarte zur Ausführung angeboten wird. Wenn in der Abfragedefinition Rechts- und Hochwert mit -1 besetzt sind, werden solche Werte zur Laufzeit bei Abfragen aus dem Kontextmenü durch die aktuellen Werte aus der Registerkarte "Flurstücke" ersetzt.

Der nächste Schritt ist die Übernahme der Daten in die Tabelle mit der Schaltfläche Datensatz zur Tabelle hinzufügen. Ist es die erste Suchanfrage, wird sich erst jetzt die Registerkarte Detail zeigen.

Amaly 17.png

Diese Maske erlaubt die Eingabe von Bedingungen, die auf das Suchergebnis zutreffen sollen. Jede einzelne an dieser Stelle formulierte Bedingung wird mit einer laufenden Nummer versehen und mit der Amaly img020.gif Schaltfläche in die Tabelle überführt. Hat das Feld Deaktiviert einen Haken, bleibt diese Bedingung bei der Auswertung unberücksichtigt!

Die Bedingungen können an alle Tabellen mit Auftragsdaten und deren Felder geknüpft werden. Dem entsprechend sind die Drop-Down-Felder Tabelle und Feld synchronisiert.

Nach Auswahl der benötigten Tabelle und des Feldes wird ein Operator wie Gleich, Ungleich, Grösser, Kleiner etc. gewählt und ein entsprechender Vergleichswert angegeben. Bezüglich der Inhalte, die in das Wertefeld eingegeben werden können, sind die Hinweise bei der Einfachen Suche zu beachten!

Nachdem über die Schaltfläche Amaly img020.gif Datensatz der Tabelle hinzufügen diese Bedingung mit aufgenommen wurde, wird die Suche über die Schaltfläche unterhalb des Tabellenbereiches gestartet. Das Suchergebnis wird anschliessend entweder in dem Tabellenbereich von Amaly oder in einem neuen Fenster dargestellt.

Eine Bedingung kann sich auch aus mehreren Teilbedingungen zusammen setzen. Dazu müssen die einzelnen Datensätze mit den Suchbedingungen verkettet werden. Das Feld Verkettung beinhaltet immer die Verkettung/Verknüpfung zum nächsten Datensatz. Die Verkettungsangabe im letzten Bedingungsdatensatz bleibt für die Suchanfrage unberücksichtigt. Die Bedingungen können so durch und oder durch oder zu einem komplexen Bedingungsausdruck verknüpft werden. Daneben gibt es noch die Verkettungsoperatoren existiert und existiert nicht. Sie führen eine Unterabfrage an den Datenbestand aus (Sub-Select). Wie Verkettungen anzuwenden sind, zeigt das nachstehende Beispiel.

Gesucht werden für das Auftrags-Jahr 2002 alle Aufträge der Auftragsart 200. Zur Verknüpfung wird für diese Suche die und-Verknüpfung gewählt, da die Treffermenge beiden Kriterien entsprechen soll.

Um die Treffermenge auf Aufträge mit einer bestimmten Vorgangs-ID zu begrenzen, wird diese über eine und-Verknüpfung als Bedingung mit angefügt.

Wird die Suche jedoch auf eine weitere Vorgangs-ID erweitert, muss eine oder-Verknüpfung vorgenommen werden.

Die Treffermenge würde aber nicht nur die gewünschten Datensätze anzeigen. Es werden alle Datensätze ermittelt, die die Bedingungen nach Auftrags-Jahr, Auftragsart und der ersten Vorgangs-ID erfüllen, darüber hinaus jedoch alle Datensätze der zweiten Vorgangs-ID ohne Berücksichtigung des Auftrags-Jahres oder der Auftragsart.

Um zu erreichen, dass z.B. weitere Vorgangs-ID's mit in der Treffermenge enthalten sind, werden Klammern eingesetzt. Bei zusammen gesetzten Bedingungsausdrücken kann die Reihenfolge der Auswertung durch Klammern beeinflusst werden, da Klammerinhalte immer zuerst bearbeitet werden.

Klammern dienen dazu, bei Abfragen mit und- und oder-Bedingung, die Abfrageparameter so zusammen zu fassen, dass das gewünschte Ergebnis ermittelt wird. Wenn nur und oder nur oder-Bedingungen gesetzt werden, sind Klammern überflüssig.

Im Abfragebeispiel wird durch eine mit existiert-verkettete Bedingung sichergestellt, dass nur solche Aufträge gefunden werden, zu denen auch der Vorgang 221 erfasst wurde. Bei diesem Vorgang muss Datum1 belegt sein und Datum2 muss unbelegt sein. Auch hier sind Klammern nochwendig, damit Vorgang 221, Datum1 und Datum2 als zusammengehörige Bedingungen ausgewertet werden.

Die letzte Bedingungsdefinition fordert, dass nur solche Aufträge in die Treffermenge kommen, für die noch kein Vorgang 301 erfasst wurde.

Beispiel:

Stammdaten/Auftragsjahr=2002 und 
Stammdaten/Auftragsart=200 und 
( Vorgänge/Tätigkeiten/Vorgangs-ID=201 oder 
Vorgänge/Tätigkeiten/Vorgangs-ID=202 ) existiert 
( Vorgänge/Tätigkeiten/Vorgangs-ID=221 und 
Datum1!= und 
Datum2= ) existiert nicht 
Vorgänge/Tätigkeiten/Vorgangs-ID=301

Bei einer wie oben abgebildeten Suche werden zunächst alle Datensätze der unterschiedlichen Vorgangs-ID's gesucht und diese Treffer nach den Kriterien Auftragsjahr und Auftragsart abgeglichen. Die so gewonnenen Aufträge werden durch Unterabfragen mit den existiert bzw. existiert nicht Bedingungen abgeglichen.

Da die Anwendung von EXISTS-Anweisungen sehr komplex sein kann, gelten für Amaly ein paar Bedingungen, die für eine korrekte Bearbeitung der Abfrage einzuhalten sind:

Die in einer Bedingung verwendete Tabelle, die einem existiert bzw. existiert nicht nachfolgen, muss entweder mit einer vorher definierten Tabelle übereinstimmen oder einer der Tabellen direkt untergeordnet sein.

Bei der Bildung der Abfrage wird nur die erste Tabelle des Sub-Selects mit dem Hauptselect verknüpft.

Wenn Klammern gesetzt werden, muss die Anzahl der öffnenden Klammern immer gleich der Anzahl der schliessenden Klammern sein. Andernfalls gibt es eine Warnmeldung bei der Erfassung der Werte und einen SQL-Syntax-Fehler bei der Ausführung der Abfrage.

Die Suche Amaly img026.gif wird über den Button Suchen in der Karte Detail automatisch abgespeichert und aktiviert. Sollte die Suche nicht das gewünschte Ergebnis liefern bzw. später noch mal ausgeführt werden, kann über die definierte Suchanfrage, ggfl. nach einer Modifikation der Suchparameter, neu gestartet werden.

Die komplexe Suche ist auch auf Hintergrundtabellen möglich. Dazu müssen über den Menüpunkt Extras die Hintergrundtabellen aktiviert werden. über die Suchfunktion können die Tabellen ausgewertet werden, die im Bearbeitungsbereich als Registrierkarten geladen sind.

[Bearbeiten] Programmaufruf, Konfiguration und Parametrierung

[Bearbeiten] Programm-Start

Siehe hierzu auch den Abschnitt Allgemeine Voraussetzungen und Start.

Für eine lokale Installation müssen zunächst alle mit Amaly gelieferten Bibliotheken in der Umgebungsvariablen CLASSPATH aufgeführt werden (z.B.: set CLASSPATH=bib1;bib2;...)

Aufruf von Amaly: java AgebJ [Working-Verzeichnis] [-i[a] A|H]

Working-Verzeichnis:

  • leer -> Das vom Betriebssysstem gesetzte User-Verzeichnis wird als Workingverzeichnis genutzt
  • relativer Pfad -> Das Workingverzeichnis wird mit dem angegebenen Pfad, ausgehend vom Home-Verzeichnis des Users angelegt
  • absoluter Pfad -> Der angegebene Pfad definiert das Workingverzeichnis.

Optionen:

  • -i -> Amaly wird erstmalig im Modus A oder H aufgerufen. Folgeaufrufe z.B. durch die Auswahl Neues Fenster im Menü Datei werden im Standard-Modus ausgeführt
  • -ia -> Amaly wird immer im Modus A oder H aufgerufen. Auch bei Folgeaufrufen wird im angegebenen Modus gestartet
  • kein Modus gesetzt: Start im Standard-Modus Bearbeiten von Aufträgen / Objekten
  • Modus A: Start im Modus Auswertetabellen. Dieser Modus wir ansonsten erreichte über das Menü Extras -> Auswertetabellen.
  • Modus H: Start im Modus Hintergrundtabellen. Dieser Modus wir ansonsten erreichte über das Menü Extras -> Hintergrundtabellen.

Bei einer Webstart-Installation erfolgt die Definition der beteiligten Bibliotheken und des Programmaufrufs inkl. der Optionen über die Eintragungen in einer jnlp-Datei.

Die jnlp-Datei muss an die lokale Umgebung angepasst werden. Siehe hierzu Sun JavaWebStart.

Die jnlp-Datei und die zugehörigen Bibliotheken müssen auf einem Web-Server bereit gestellt werden. Die Installation beim Client erfolgt über einen Web-Browser durch den Aufruf der URL auf die jnlp-Datei.

Beispiel: http://geo.infokom-gt.de/webstart/amaly.jnlp

Während des Installationsvorganges muss die Zulässigkeit eines Zertifikats, vorzugsweise permanent, akzeptiert werden.

[Bearbeiten] Property-Dateien

TODO: Beschreibung der Property-Dateien

Die Basis-Parameter der Anwendung werden in Property-Dateien gesetzt. Diese Property-Dateien müssen zum Ablaufzeitpunkt im Arbeits-Verzeichnis von Amaly liegen oder sie werden über die Bibliothek properties.jar (muss im CLASSPATH aufgeführt sein) zur Verfügung gestellt.

Die Pflege der Property-Dateien erfolgt nicht aus der Anwendung heraus, sondern extern mit einem Editor. Je nach Implementierung muss nach jeder Änderung an den Property-Dateien die Bibliothek properties.jar neu erstellt werden.

[Bearbeiten] Database.ini

In der Property-Datei Database.ini hält die Datenbank-Connect Parameter und einige weitere, wesentliche Definitionen, die für einen Ablauf gesetzt sein müssen.

[Bearbeiten] Layout.properties

Hier werden Parameter für den Anwendungstitel, Fenstergröße und anderer Werte gesetzt, die die Gestaltung der Benutzeroberfläche betreffen.

Alle Parameter sind optional.

[Bearbeiten] Select.properties

Hier werden einige Parameter zum verwendeten Datenbanksystem und Select-Vordefinitionen gehalten.

[Bearbeiten] AGEBLocal.ini

Diese Datei ist Optional und kann alle Property-Einträge aufnehmen. AGEBLocal.ini ist nicht mit in die Bibliothek properties.jar einzubinden!

AGEBLocal.ini gehört in das Arbeits-Verzeichnis, in dem Amaly ausgeführt wird. Einträge, die sich in dieser Datei befinden, stellen eine Überdefinition gleichnamiger Parameter der vor genannten Property-Dateien dar. Hierdurch kann eine Arbeitsplatzbezogene Einstellung erreicht werden.

[Bearbeiten] Metadefinitionen

Über die Anwendung werden die Meta-Definitionen gepflegt. Diese Daten werden in der Amaly-Datenbank gehalten und steuern im Wesentlichen das Datenmodell und seine grundlegenden Eigenschaften

Die für die Konfiguration und Parametrierung von Amaly notwendigen Einstellungen werden über die Hintergrundtabellen unter dem Menüpunkt Extras vorgenommen.

[Bearbeiten] System-Paramter

Die System-Parameter regeln das generelle Verhalten der Anwendung.

Ein Großteil der Definitionen, die über die Property-Dateien gesetzt werden können, können auch hier an dieser Stelle gesetzt werden.

Gleichnamige Parameter werden in 1. Priorität aus der Datei AGEBLocal.ini geholt. Die 2. Priorität haben die Einträge in der Tabelle System-Parameter. Die 3. und letzte Priorität haben die Einträge in den Property-Dateien Database.ini, Layout.properties und Select.properties.

[[Bild:]] (TODO: Bild, Parameterbeschreibung)

[Bearbeiten] Meta-Tab (Systeminformationen über Tabellen)

Amaly 18.png
Meta-Tab enthält alle am Amaly-System beteiligten realen und virtuellen Tabellen mit ihren wesentlichen Eigenschaften.
Bezeichnung Beschreibung
Tabellen-ID Eindeutige Identifikationsnummer der beschriebenen Tabellen
Tabellen-Typ Typ der Tabelle, mögliche Werte sind:
A für Auswertetabelle
S für Systemtabelle
D für Definitionstabelle
K für Konfigurationstabelle
F für Falldatentabelle
H für Hilfstabelle
P für Protokolltabelle
V für Virtuelle Tabelle (keine echte Datenbanktabelle)
DB-Tabellen-Name Name der Tabelle, wie sie in der Datenbank definiert ist
Tab.Kurz-Name Benennung der Tabelle im Amaly (Kurzform)
Tab.Lang-Name Benennung der Tabelle im Amaly (Langform)
Hilfe-Text Beschreibung der Tabelle (Tooltip-Text)
Java-Klasse Java-Klasse, mit der diese Tabelle bearbeitet wird, falls vom Standard abweichend
Master-Tabelle Tabelle, die dieser Tabelle übergeordnet ist
Lfd.Nr.des Detail Diese Nummer gibt die Position dieser Detailtabelle innerhalb aller Detailtabellen zu der Mastertabelle an (Reihenfolge der Kartenreiter)
Open-Flag Nur für Falldatentabellen relevant: Tabelle bleibt auch nach Auftragserledigung für Korrekturen zugänglich
Protokoll Alle Änderungen an dieser Tabelle (INSERT, DELETE, UPDATE) werden in der Datenbank protokolliert.
Read-Only Generell nur lesender Zugriff auf die Tabelle (z.B. Auswertetabellen, Datenbank-View's).


[Bearbeiten] Tabellen-Parameter

Erweiterte Eigenschaften für Tabellen (TODO: Beschreibung fehlt noch)

[Bearbeiten] Meta-Felder (Systeminformationen über Tabellenfelder)

Amaly 19.png
In Meta-Felder sind alle Felder jeder im Amaly beteiligten Tabelle mit ihren wesentlichen Eigenschaften definiert. Neben Datenbankname, Feldbezeichnungen in Kurz- und Langform können Anzeigenreihenfolge, Sichtbarkeit, Referenz auf andere Tabellen u.a. festgelegt werden.
Bezeichnung Beschreibung
Tabellen-ID Eindeutige Identifikationsnummer der Tabelle (Verknüpfung zu Metatabellen)
Feld-ID Eindeutige Identifikationsnummer des Feldes innerhalb der Tabelle
Darstellungs-ID Sortiermerkmal für die Darstellungsreihenfolge der Felder
DB-Feldname Feldname, so wie er in der Datenbank definiert ist
Feldname Kurz Benennung des Feldes im Amaly (Kurzform)
Feldname Lang Benennung des Feldes im Amaly (Langform)
Hilfe-Text Beschreibung des Feldes (Tooltip-Text)
Default-Wert Standardwert bei der Neueingabe eines Datensatzes. Hier können beliebige Konstanten oder Platzhalter gesetzt werden. Beim Einfügen von Werten in die Masken über die Funktionen Einfügen oder Auftrag kopieren haben nur Platzhalter vorrang vor Kopierwerten!

Folgende Platzhalter werden zur Laufzeit durch aktuelle Werte ersetzt:

Allgemein einsetzbar:
  • AART -> Aktuelle Auftragsart (**)
  • AJAHR -> Aktuelles Auftragsjahr (**)
  • ANR -> Aktuelle Auftragsnummer (**)
  • BLANK -> Das Feld ist geleert (*)
  • MINUSEINS-> Der Wert -1 (*)
  • LAST -> Der zuletzt verwendete Wert im gleichen Feld
  • LAST_fff -> Der zuletzt verwendete Wert im Feld mit der ID fff der gleichen Tabelle
  • LASTPLUS -> Numerisch: Die Nummer im letzten Datensatz wird um 1 erhöht
  • MASTER -> Wert des korrespondierenden Feldes der Mastertabelle (siehe Definitionen Referenz-Tabelle, Referenz-Feld). Gleichzeitig werden so die Felder markiert, die eine JOIN-Beziehung zur Mastertabelle haben
  • MAXPLUS -> Numerisch: Die höchste Nummer aller vorhandenen Datensätze wird um 1 erhöht
  • SERIAL -> Numerisch einmal je Datensatz: Jeder Datensatz wird von 1 beginnend durchnumeriert
  • TODAY -> Aktuelles Tagesdatum (*)
  • ORGAID -> ID der Organisationseinheit des Users (*)
  • UKOSTST -> Kostenstelle des aktuell angemeldeten Users (*)
  • USERKZ -> Kennzeichen des aktuell angemeldeten Users (*)
  • YEAR -> Aktuelles Jahr (*)
  • KOORD_RW -> Zuletzt verwendete Koordinate (Rechtswert)
  • KOORD_HW -> Zuletzt verwendete Koordinate (Hochwert)
Nur in der Bescheidtabellendefiniton einsetzbar:
  • FOART -> Forderungsart aus der Auftragsartenkonfig
  • RART -> Rechnungsart aus der Auftragsartenkonfig.
  • FAELLIG -> Berechnung der Fälligkeit aus Tagesdatum und der Parametrierung für das Haushaltsjahr
  • HHJAHR -> Aktuelles Haushaltsjahr
  • MWSTR -> Reduzierter Mehrwertsteuersatz
  • MWSTV -> Voller Mehrwertsteuersatz
Nur in der Definition für die Tabelle Wiedervorlagen einsetzbar:
  • WVDATUM -> Berechnung des Wiedervorlagedatums aus dem aktuellen Tagesdatum und der Konfiguration für die Wiedervorlagen
Zulässig ist auch die Kombination von mehreren Werten bzw. die Berechnung von Werten.
Der Standardwert ist dann so zu belegen, wie der Wert-Parameter bei den Programm-Funktionen 102 bzw. 105.
Wenn eine solche Kombination eingetragen wird, dann sind die Standardwerte und weiteren Konstanten mit dem #-Zeichen einzuleiten (z.B. #TODAY)
Gross/Klein mögliche Werte sind:
  • U -> jeder Buchstabe wird in Grossbuchstaben umgewandelt
  • L -> jeder Buchstabe wird in Kleinbuchstaben umgewandelt
  • Leer (NULL) -> keine Änderung der Eingabe
Pflicht-Feld Bei der Übertragung vom Bearbeitungsbereich in den Tabellenbereich müssen als Pflichtfeld gekennzeichnete Felder belegt sein
Darstellungsart Kennung für die Darstellungsform des Feldes in den Amaly-Masken. Folgende Kennungen können gesetzt werden.
  • 0 -> Darstellung als Textarea (großes, mehrzeiliges Textfeld)
  • 1 -> Darstellung als einfaches Textfeld
  • 2 -> Darstellung als Checkbox
  • 3 -> Darstellung als Combo-Box
  • 4 -> Darstellung als Datums-Komponente
  • 5 -> Darstellung als Button
  • 6 -> Darstellung als Radio-Button
Combo 2spaltig Nur bei Darstellungsart 3 relevant: Wenn markiert, dann werden sowohl Referenz-Feld als auch Referenz-Wert (s.u.) in der ComboBox dargestellt. Ansonsten wird nur der Referenz-Wert 1-spaltig dargestellt. Die Selektion über Tastatureingabe wirkt nur auf Spalte 1. Bei Erfassung eines neuen Eintrages in einer 2-spaltigen, editierbarer ComboBox wird die Eingabe sowohl als 1. und 2. Spalte dargestellt.
Combo Editierbar Nur bei Darstellungsart 3 relevant. Wenn markiert, dann können einer ComboBox neue Einträge hinzugefügt werden.
Anzeigen Wenn markiert, wird das Feld im Bearbeitungsbereich und im Tabellenbereich dargestellt.
Neueingabe zulässig Wenn markiert, kann bei der Erfassung eines neuen Datensatzes dieses Feld beschrieben werden.
Korrektur zulässig Wenn markiert, kann bei der Bearbeitung eines bereits abgespeicherten Datensatzes dieses Feld korrigiert werden.
Suchfeld Wenn markiert, wird dieses Feld unter den Menü-Punkten "Suchen" und "komplexe Suche" zur Definition von Suchanfragen zur Verfügung gestellt.
Sort auf Anzeigefeld Nur bei Darstellungsart 3 mit 2-spaltiger Darstellung relevant. Wenn markiert, dann werden die Einträge in der ComboBox nicht wie üblich nach Spalte 1 sortiert, sondern nach Spalte 2.
Textvariable Variablenname, unter dem das Feld in einer Serienbriefvorlage einsetzbar ist.
Referenz-Tabelle Teil 1 einer Verknüpfungsdefinition zwischen Tabellen:
Wenn das aktuelle Feld die Verknüpfung mit einer Mastertabelle definieren soll oder wenn das aktuelle Feld als ComboBox darzustellen ist und mit Werten aus einer Konfigurationstabelle versorgt werden soll, ist hier die Master-Tabelle bzw. Konfigurationstabelle einzutragen.
Referenz-Feld Teil 2 einer Verknüpfungsdefinition zwischen Tabellen:
Das aktuelle Feld bildet eine Verknüpfung mit dem hier angegebenen Feld in der Referenz-Tabelle.
Referenz-Wert Wenn Referenz-Feld einen Eintrag hat, so ist auch hier ein Eintrag notwendig.
Definiert für die ComboBox, welche Daten angezeigt werden (siehe Beschreibung "Combo 2spaltig").
Hier kann auch eine Liste von Feld-Id's der Referenztabelle, getrennt durch ein beliebiges Trennzeichen, angegebenen werden. In diesem Fall werden die Dateninhalte der Felder, durch das in der Liste verwendete Trennzeichen getrennt, zusammengefasst und Dargestellt.
Verbind. 2Quelle Teil 3 einer Verknüpfungsdefinition zu einer Konfigurations-Tabelle:
Soweit die Verknüpfung mit der Referenztabelle einer weiteren Definition bedarf, kann hier ein Feld der aktuellen Tabelle benannt werden. Anstelle eines Feldes, kann hier auch eine oder mehrere Konstanten (eingeleitet mit #, Liste getrennt durch Komma) gesetzt werden. Dies wirkt wie ein Filter auf den Tabelleninhalt der Referenztabelle. Wie bei den "Default-Werten" (s.o.) wird eine Konstante auf Platzhalter überprüft und ggf. ersetzt. Es sind jedoch nur die mit (*) und (**) gekennzeichneten Platzhalter nutzbar. Die mit (**) gekennzeichneten Platzhalter dürfen nicht in einer Liste verwendet werden!

Für die Definition einer Master-Detail Beziehung (Default Wert = 'MASTER')sind hier und und den weiteren Feldern keine Angaben zu machen!

Verbindung 2Zielfeld Feld der Referenztabelle, das die Verknüpfung mit "Verbind. 2Quelle" definiert.
Verbind. 3Quelle Teil 4 einer Verknüpfungsdefinition zu einer Konfigurations-Tabelle: Wie bei "Verbind. 2Quelle".
Verbindung 3Zielfeld Feld der Referenztabelle, das die Verknüpfung mit "Verbind. 3Quelle" definiert.
Pflicht bei Status Nur bei Auftragsfalldaten relevant: Liste von kommaseparierten Auftragsstatie, bei denen das Feld bei Auftragserledigung einen Inhalt haben muss.


[Bearbeiten] Feld-Parameter

Erweiterte Eigenschaften für Tabellenfelder (TODO: Beschreibung fehlt noch)

[Bearbeiten] Definitionstabellen

Definitionstabellen sind Tabellen, in denen im Wesentlichen von der Programmentwicklung her Daten eingepflegt sind, die nur nach Absprache mit dem Programmautor abgeändert werden dürfen. Über den Menü-Punkt Extras -> Hintergrundtabellen können die Definitionstabellen erreicht werden.

[Bearbeiten] Def. Funkt. (Definiert Funktionen, für die Rechte gesetzt werden können)

Tabelle 'Def.Funkt.'
Funktionstyp und Funktions-Nummer definieren zusammen eine Funktion, die im Amaly mit Rechten belegt werden können.

Es kann berechtet werden:

  • Zugriff auf einzelne Menü-Funktionen
  • Zugriff auf Hintergrundtabellen (lesen / schreiben)
  • Zugriff auf Serienbriefvorlagen und Reports
  • Spezielle Schreibrechte für einzelne Felder im Amaly
  • Spezielles Administrationsrecht

[Bearbeiten] Zugr.Gruppen (Gruppen für Auftragsarten spezifische Rechte)

Rechtegruppen
Zur Rechtevergabe zu Auftragsarten, Serienbriefen und Reports sind hier die verfügbaren Rechtegruppen definiert.



[Bearbeiten] Print Aktion (Parameterdefinition für Ausgabesteuerung bei Serienbriefen)

Amaly 24.png
Diese Werte können in der Tabelle Printvorlagen eingesetzt werden. (Diese Definitionstabelle wird in einer der nächsten Versionen durch die Einträge in der Tabelle Print-Parameter abgelöst)

[Bearbeiten] Datentypen (Für die Verwendung im Amaly zugelassene Datentypen)

Amaly img063.png
Achtung: Hier sind die Typen für das Datenbanksystem Informix abgebildet!

Möglich ist auch der Datentyp LONGVARCHAR.

[Bearbeiten] Print Parameter (Parameterdefinition für Ausgabesteuerung)

Amaly 25.png


z.Zt. werden diese Parameter nur für die Reports ausgewertet.

[Bearbeiten] Definition BKZ (Definition der Buchungskennzeichen)

Amaly 26.png

[Bearbeiten] Definition DKZ (Definition der Druckkennzeichen)

Amaly 27.png

[Bearbeiten] Boolsche Operatoren

Amaly 28.png

[Bearbeiten] Prog. Funktionen

Amaly 29.png
Die hier definierten Programmfunktionen sind im Amaly speziell programmiert. In der Konfigurationstabelle Programm-Funktionen können diese Funktion aktiviert werden.

Bei der Programmausführung wird immer mit der Aktions-Gruppennummer gearbeitet. Dies ermöglich es, Programm-Funktionen mit unterschiedlicher Parametrierung und verschiedenen Aktions-ID's zu definieren. Die Programm-Funktion 2 zum Einsetzen der Adresse kann so auf unterschiedliche Adressen-Tabellen angeboten werden.

Eine Erklärungen zu diesen Funktionen ist unter Tabelle zu den Programm Funktionen im Anhang zu finden.

TODO: Neues Bild

[Bearbeiten] Schlüsselbezeichnungen

Definition von Schlüsseln für unterschiedliche Anwendungsfälle

Amaly 30.png
Schlüsseltypen Anwendung
A Auftragsstatus
AD Adressdatenparameter - Der Schlüssel bezeichnet eine Tabellen-ID, die Bezeichnung definiert die Reihenfolge der Adress-Felder
AS Suchstatus in der komplexen Suche
DA Darstellungsarten aus MetaFelder
F Funktionstypen
M Mehrwertsteuertypen
S Selektionsvarianten in komplexer Suche
Z Zeitpunkte für Programmaktionen:
  • Ax -> mit Hinzufügen eines Satzes in den Tabellenbereich
  • Bx -> nach Einfügen eines Satzes in den Bearbeitungsbereich und vor Bearbeitungsbeginn
  • Cx -> nachdem die Datenbank fortgeführt wurde
  • Nx -> nach verlassen eines Feldes (ein Feld verliert den Fokus)
  • Ox -> bevor ein COMMIT auf die Datenbank ausgeführt wird
  • Sx -> bevor bei einer Satzauswahl die Felder im Bearbeitungsbereich gefüllt werden
  • Ux -> bevor der Tabellenbereich durch die Werte des Bearbeitungsbereiches upgedatet wird
  • Vx -> vor der Feldbearbeitung, sobald ein Feld den Fokus bekommt

[Bearbeiten] Max.Nr. (Letzte vergebene Nummer)

Amaly 31.png

[Bearbeiten] Konfigurationstabellen

Konfigurationstabellen sind dafür gedacht, die Anwendung für ein Anwendungsumfeld (z.B. Liegenschaftskataster) anzupassen. Über den Menü-Punkt Extras -> Hintergrundtabellen können die Konfigurationstabellen erreicht werden.

[Bearbeiten] Anwender, Userverw, Rechte

[Bearbeiten] Anwender

Allgemeine Parameter des Anwenders, Definition der am System beteiligten Benutzer und die Verwaltung seiner Rechte im System.

Amaly img071.png
Allgemeine Angaben zu den Anwendern.
Bezeichnung Beschreibung
OrgaID ID der Organsisationseinheit
Koerper Name des Anwenders
Behoerde Die dazugehörige Behörde
Amt Das dazugehörige Amt
Amtkz Das Amtskennzeichen
Str Die Stasse des Anwenders
Hnr Die dazugehörige Hausnummer
PLZ Die Postleitzahl des Anwenders
Ort Der dazugehörige Ort
Gkz Gemeindekennzeichen
Empfaenger Der Empfänger
Bank Die Bank des Empfängers
Bank_blz Bankleitzahl der Bank
Bank_konto Das Konto der Bank
Html Die Webpage des Anwenders
Email Die E-Mail Adresse des Anwenders
[Bearbeiten] Userverwaltung
Amaly 32.png
Hier werden die Benutzer des Systems verwaltet.
Bezeichnung Beschreibung
Usernr Die Nummer des Benutzers
Username Eindeutiger User-Name (Systemkennung)
Userkz Eindeutiges Kürzel für den Benutzer
U_zim Zimmernummer des Benutzers
U_tel Telefonnummer des Benutzers
U_name Benutzername (evtl. auch mit Anrede)
U_einheit Bezeichnung für die Abteilung, Sachgebiet etc.
U_email E-Mail Adresse des Benutzers
Fax.-Nr Fax-Nummer des Benutzers
Orgaeinheit Organisation / Körperschaft, der der User zugeordnet ist
Kostenst Standard-Kostenstelle, der der Benutzer zugeordnet ist
[Bearbeiten] Rechte
Amaly 33.png
Die Rechte der Benutzer werden hier verwaltet.
Bezeichnung Beschreibung
User-Nr Die Benutzernummer
Funkt-Typ Typ der Funktion
Funkt-Nr Nummer der Funktion
Zugr.Kz Zugriffs-Kennzeichen (für differenzierte Schreib-/Leserechte)

[Bearbeiten] Amtsgericht

Amaly img073.png
Schlüssel für das Amtsgericht
Bezeichnung Beschreibung
Gb Schlüssel des Grundbuchbezirks
Ag_name Name des Amtsgerichts
Gb_bezirk Name des Grundbuchbezirks

[Bearbeiten] Auftragsarten, Tab.zu Auftragsart, Ablauf der Vorgänge

[Bearbeiten] Auftragsarten
Amaly img074.png
Hier können die Auftragsarten des Amaly definiert werden mit Zuordnung einer Rechtegruppe.
Bezeichnung Beschreibung
Ant-Art Schlüssel der Auftrags-Art
Aart_Lang Auftragsart Langschriftlich
Ford-Art Forderungs-Art (Kasse)
Zug.Grp Definition der Zugriffsgruppe
Rech.Art Art der Rechnung / des Bescheides
Besch.Dok. Dateiname der Bescheid-Dokumentvorlage
Aufst Dok Dateiname der Gebührenaufstellungsvorlage
[Bearbeiten] Tab.zu Auftragsart

Es wird definiert, welche Falldaten-Tabellen zur Auftragsart für die Eingaben angeboten werden sollen

Amaly img075.png
Bezeichnung Beschreibung
Auft.Art Auftragsart
TabellenID Identnummer der Tabelle
Pflicht Aufzählung der Auftragsstatie, wo mindestens ein Datensatz vor Auftragserledigung pflicht ist
[Bearbeiten] Ablauf der Vorgänge
Amaly 34.png

Es kann definiert werden, welche Vorgänge in welcher Reihenfolge zu erfassen sind.

Bezeichnung Beschreibung
Ant.Art Ablaufdefinition für Auftragsart
Vorgang Vorgangs-ID
Folge-Nr Nummer der Reihenfolge
Minimal Wie oft muss der Vorgang mindestens eingetragen werden
Maximal Wie oft kann der Vorgang maximal eingetragen werden
Knoten-ID Zur Abbildung eines Workflows kann hier definiert werden, zu welchem Knoten der aktuelle Vorgang zählt. Es können mehrere Vorgänge zu einem Knoten gehören.
Nächste Knoten Eine kommaseparierte Liste mit den ID's der Knoten, die im Workflow nachfolgen. Die Liste bildet die möglichen Alternativen ab.

[Bearbeiten] Gebäudearten

Amaly img077.png

Hier werden Gebäudearten definiert.

Bezeichnung Beschreibung
Gart Gebäudeartnummer
Ga_name Bezeichnung der Gebäudeart

[Bearbeiten] Gemarkung

Amaly img078.png

Eine Liste der Gemarkungen.

Bezeichnung Beschreibung
GemarkNr Nummer des Gemarkung
GemarkKz Kürzel der Gemarkung
Gemeinde Name der Gemeinde
Gemarkung Name der Gemarkung
Sachgebiet Schlüssel des zugeordneten Sachgebietes

[Bearbeiten] GebOrdName, GebOrdnung

[Bearbeiten] GebOrdName
Amaly img079.png

Die Namen der Gebührenordungen

Bezeichnung Beschreibung
GebOrdID ID-Nr der Gebührenordnung
Ord_K NameKurzbezeichnung der Gebührenordnung
OnameL Name der Gebührenordnung in Langtext
GO-Stand Stand der Gebührenordnung
[Bearbeiten] Geb.Ordnung
Amaly img080.png

Hier können zu unterschiedlichen Gebührenodnungen die einzelnen Tarifstellen und Ihre Eigenschaften definiert werden.

Bezeichnung Beschreibung
Ord-ID ID der Gebührenordung
GebZiffer Ziffer der Gebührenordung
Gegenst. Gegenstand der Gebühr
Kurzbez. Kurzbezeichnung des Gegenstandes
Std.Menge Standard-Menge zur Gebührenposition
Mengenbez. Bezeichnung des Menge (z.B. H, Stück, km, Rabat)
Einzelgeb. Einzel-Gebühr
Währung Währung
MwSt Typ Typ der Mehrwertsteuer (v = voll, h = halb, o = ohne)
KostTräger Kostenträger
KostArt Kostenart
Manuel Ist manuelle Gebühreneingabe zulässig
Referenz Gebührenziffer bildet sich durch Referenz auf andere Ziffer
Bereich Ansatz dient als Berechnungszwischenschritt
Vorgang Zuzuordnender Vorgang

[Bearbeiten] Adressen

Amaly 35.png
Bezeichnung Beschreibung
Adr.Schl. Adress-Schlüssel
Name Name oder Firmenbezeichnung
Anrede Anrede
Vorname Vorname oder Ergänzende Firmenbezeichnung
Partner Name eines Ansprechpartners
Str./Hsnr. Strasse und Hausnummer
PLZ Ort Postleitzahl und Ort
Telefon Telefon-Nummer
Fax Fax-Nummer
E-Mail E-Mail Adresse
Bemerkung Bemerkung zur Adresse
Besch.-KZ Für Bescheiderstell. - (n)ein / (W)ochenabr. / (M)onatsabr.

[Bearbeiten] Gebühren Profile

Amaly img081.png

Die Profile für die Gebührenansätze

Bezeichnung Beschreibung
Gebprofil Gebührenprofil
Lfd.-Nr Die laufende Nummer bestimmt die Reihenfolge der Einsetzung
Ord_id ID der erfassten Gebührenordnung
Goziffer Gebührenziffer

[Bearbeiten] Kostenstellen

Amaly img082.png

Die Kostenstellen werden aufgelistet.

Bezeichnung Beschreibung
Kostenst Kostenstellennummer
Gruppe Gruppendefinition der Kostenstelle
Kost_Name Name der Kostenstelle

[Bearbeiten] Kostenart

Amaly img083.png

Die Kostenarten

Bezeichnung Beschreibung
Kostart Nummer des Kostenart
Kart_Name Name des Kostenart
MehrwSt Mehrwertsteuersatz

[Bearbeiten] Kostenträger

Amaly 36.png
Bezeichnung Beschreibung
Kostentrae Nummer des Kostenträgers
Gruppe 1-6
Koname Name des Kostenträgers
kohaushalt

[Bearbeiten] Definition Vorgänge

Amaly 37.png

Definition der Vorgänge und Ihrer Eigenschaften

Bezeichnung Beschreibung
Vorgang-ID Ident-Nummer des Vorgangs
Name Name des Vorgangs
Hilfe-Text Hilfe-Text zum Vorgang
Tabelle Verknüpfung zur Tabelle
WV-Typ Typ der Wiedervorlage
Bearbeiter Sacharbeiterfeld anzeigen j/n
Datum1 Bezeichnung für das erste Datum
Hilfe Dat1 Hilfetext für 1. Datum
Datum2 Bezeichnung für das zweite Datum
Hilfe Dat2 Hilfetext für 2. Datum
Num.Wert Bezeichnung für einen nummerischen Wert
Hilfe.Num. Hilfetext für nummerischen Wert
OK-Feld Bezeichnung für das OK-Feld
Hilfe OK Hilfetext für das OK-Feld
Info Bezeichnung für das Info-Feld
Hilfe.Info Hilfetext für das Info-feld
Pfl.Bearb Bearbeiter ist Pflicht bei Auftragsstatus
Pfl.Datum1 Datum1 ist Pflicht bei Auftragsstatus
Pfl.Datum2 Datum2 ist Pflicht bei Auftragsstatus
Pfl.NumW Numerischer Wert ist Pflicht bei Auftragsstatus
Pfl.VorgOK Belegen von Vorgang-OK ist Pflicht bei Auftragsstatus
Pfl.AlphaW Alphanumerischer Wert ist Pflicht bei Auftragsstatus
Only Last Die Pflichtdef. gilt nur für letzten Satz bei gleichem Vorgang
Kostentr Kostenträger
Offen Flag Der Vorgang bleibt nach Erledigung offen für Bearbeitung

[Bearbeiten] Plausi 1 und Plausi 2

Amaly 38.png

Definition von Plausibilitäten für einzelne Felder. In Plausi 1 sind die Bedingungen einzutragen, die ein Feld erfüllen muss. In Plausi 2 sind die Bedingungen definiert, die zu einem Fehler führen.

Verglichen wird der aktuelle Inhalt des Feldes, für dass die Prüfung angelegt wird mit dem hier definierten Verg_wert oder dem Inhalt des Feldes, dass mit Verg.Tab und Verg.feld definiert ist, soweit hier Werte eingetragen sind.

Sind sowohl Verg_wert als auch Verg.Tab + Verg.feld ausgefüllt, findet der Vergleich nicht mehr mit dem durch feldid definierten Feldinhalt statt, sondern zwischen Verg_wert und Verg.feld.

Bezeichnung Beschreibung
Tabid TabellenID
Feldid Feld ID des Feldes, dass geprüft werden soll
Taet_id Optional die Vorgangs-/Tätigkeits-ID. Wenn angegeben, bezieht sich die Plausi nur auf Vorgänge diesen Typs
Aart Optional die Auftragsart. Wenn angegeben, bezieht sich die Plausi nur auf Fälle mit der angegebenen Auftragsart
Lfdnr Laufende Nummer je Feld, bestimmt die Reihenfolge der Prüfung
Verg_op Vergleichsoperator zwischen Feld und Vergleichswert bzw. Vergleichsfeld
Verg_wert Vergleichswert. Es können Platzhalter wie bei den Default-Werten in 4.1.2 Meta-Felder (Systeminformationen über Tabellenfelder) gesetzt werden, die dann zur Laufzeit mit den aktuellen Werten gefüllt werden.

Ist Verg.feld ebenfalls besetzt, bleibt zum Vergleich der mit Feldid definierte Feldinhalt unberücksichtigt. Stattdessen wird Verg_wert mit Verg.feld verglichen.

Es ist möglich, einen regulären Ausdruck (siehe auch Java-Dokumentation)zu verwenden.

Verg-wert kann auch ein zusammengesetzter Wert wie Wert in Programm-Funktion 103 sein oder es kann eine Berechnungsvorschrift aufnehmen wie Wert in Programm-Funktion 105. Eine Vermischung der Varianten ist nicht zulässig. Wichtig ist, dass Konstanten mit # gekennzeichnet werden (siehe Programm-Funktionen).

Verg.Tab Tabelle des Vergleichsfeldes
Verg.feld Wenn Verg_wert nicht belegt ist, wird der Inhalt von Verg.feld (Feld-ID des Vergleichsfeldes) zum Vergleich mit dem aktuellen Feldinhalt verwendet (siehe auch Verg_wert).
Verg.taet Optional, wenn sich der Vergleich auf eine bestimmte Vorgangs-/Tätigkeits-ID bezieht.
Verkettung Verkettungsoperator zur nächsten Bedingung (AND / OR)
Klammer öffnende Klammer vor der Bedingung oder schliessende nach der Bedingung (wird z.Zt. noch nicht ausgewertet)
Meld-ID Identnummer der Meldung
Rechen-Op Rechen-Operator (+ oder -) (wird z.Zt noch nicht ausgewertet)
Rechenwert Wert der zum Vergleichsfeld zu addieren bzw. subtrahieren ist (wird z.Zt. noch nicht ausgewertet)
Ceck n. update Feld wenn angehakt, wird die Plausi nach verlassen des bearbeiteten Feldes durchgeführt
Ceck n. update Tab wenn angehakt, wird die Plausi nach der Korrektur des Datensatzes (Überführung des Bearbeitungsbereiches in den Tabellenbereich) durchgeführt

[Bearbeiten] Programm Aktionen

Amaly 39.png

Aktivieren von Programmfunktionen auf Felder von Amaly. Siehe hierzu auch Tabelle der Programm-Funktionen

Bezeichnung Beschreibung
Tabid Tabellen ID
Feld-ID Feld Identnummer
Vorgang Vorgang/ Tätigkeit
Auft.Art Auftragsart
Zeitpunkt Zeitpunkt, an dem die Aktion durchgeführt wird
Aktion Aktion, die an dem gewählten Zeitpunkt auszuführen ist
Option Option (spez. zur Aktion)
Wert aktionsspezifische Werte, die die Aktion steuern
Ziel-Feld Ergebnis der Aktion wird im Zielfeld abgelegt

[Bearbeiten] Meldungen

Amaly img085.png

Definition von Meldungstexten.

Bezeichnung Beschreibung
Meld_ID Meldungs Identnummer
Meld_Typ Typ der Meldung
Meld_Txt Text der Meldung

[Bearbeiten] Wiedervorlagen

Amaly img086.png

Definition von Wiedervorlagetypen

Bezeichnung Beschreibung
WV-Typ Typ der Wiedervorlage
WV-Name Bezeichnung oder Name der Wiedervorlage
WV-nach Zur Voreinstellung: Wiedervorlagen nach x Tagen vorgeben
Aktion-ID ID zur Verknüpfung mit einer Programmfunktion
Dokument Dokument zum Einmischen der Falldaten bei Auswertungen

[Bearbeiten] HHJ Parameter

Amaly 40.png

Einstellungen für das Haushaltsjahr

Bezeichnung Beschreibung
HausJahr Haushaltsjahr
Mwst-Satz Voller Mehrwertsteuersatz
Mwst Red. Reduzierter Mehrwertsteuersatz
Fällig Voreinstellung in wieviel Tagen ein Bescheid fällig ist
Ende HHJDatum wann Haushaltsjahr abgeschlossen ist
Letzte PK Start-PK bzw. zuletzt im Haushaltsjahr verwendete PK-Nummer

[Bearbeiten] Buchungsschlüssel

Amaly img088.png

Schlüssel für die Buchungen (z.Zt. keine Anwendung)

Bezeichnung Beschreibung
FA Mwst Forderungsart für die Mehrwertsteuer
BuchArt Schlüssel für die zu verwendende Buchungsart
1.Buchung Buchungsschlüssel erste Buchung
Adr.Änd. Buchungsschlüssel für Adressänderung
Korrektur Buchungsschlüssel für Korrekturen am Bescheidbetrag
Storno Buchungsschlüssel für zurückziehen des Bescheides
MwSt. Buchungsschlüssel für Mehrwertsteuerbeträge

[Bearbeiten] Abrechungsarten

Amaly img089.png

Arten der Kassenabrechnung (findet z.Zt. Keine Anwendung)

Bezeichnung Beschreibung
Abr.Art Art der Abrechnung
Abr.Bez. Bezeichnung der Abrechnungsart
Abr.Datum Datum der letzten Kassenabrechnung für die Abrechnungsart
Ab.Summe Zuletzt mit der Kasse abgerechnente Summe

[Bearbeiten] Konfigurationstabelle für Anreden

Amaly img090.png

Die Anreden der Personen werden hier verwaltet

Bezeichnung Beschreibung
Anrede Anrede der Person
BriefAnr1 Variante 1 für Anrede z.B. in Anschreiben
BriefAnr2 Variante 2 für Anrede z.B. in Anschreiben

[Bearbeiten] PLZ Orte

Amaly img091.png

Auflistung der Postleitzahlen und der jeweiligen Orte.

Bezeichnung Beschreibung
PLZ-Orte Postleitzahlen mit den dazugehörigen Orten

[Bearbeiten] Namen und Printvorlagen

Amaly img092.png

Konfigurationstabelle für PrintVorlagen

Bezeichnung Beschreibung
VID ID der Vorlage
Vname Dateiname der Vorlage
DocName Name der Vorlage in Amaly
AnzKopien Anzahl der Kopien für diese Vorlage
Aktion Auszuführende Aktion für diese Vorlage

Die möglichen Aktionen sind in der Tabelle PrintAktion gelistet. Mehrere Aktionen sind durch Komma zu trennen

param1 Druckername falls notwendig
param2 Dokumentenname falls notwendig
Beschreib Beschreibung der Vorlage

[Bearbeiten] PrintGrp, PrintKonf, PrintParams

[Bearbeiten] PrintGrp
Amaly img093.png

Gruppierung für Ausgaben (Serienbriefe & Reports)

Bezeichnung Beschreibung
GrpID eindeutiger Schlüssel der Gruppe
GrpBez. Name der Vorlagen-Gruppe für Serienbriefvorlagen oder Reports

Unter den Vorlagen-Gruppen werden die Einzelvorlagen eingeordnet

[Bearbeiten] Ausgabekonfiguration
Amaly img094.png

Konfiguration von Druck-Ausgaben

Bezeichnung Beschreibung
ID eindeutiger Schlüssel der Vorlage
VorlTyp Art der Vorlage (R=Report, D=Dokument)
VorlGrp Gruppe der Vorlage
RechteGrp Gruppe für Berechtigungen
VorlName Bezeichnung der Vorlage
DokName tatsächlicher (physikalischer Name) der Vorlage
Beschr. Beschreibung des Dokumenteninhaltes
[Bearbeiten] PrintParams
Amaly img095.png

Parameterdefinition für Ausgabesteuerung

Bezeichnung Beschreibung
VorlID eindeutiger Schlüssel der Vorlage
ParamName Bezeichnung des Parameters
ParamWert Wert des Parameters

[Bearbeiten] Adressen Gutachter

Amaly 41.png

Adressen von Gutachtern des Gutachterausschusses

Bezeichnung Beschreibung
Schlüssel Schlüssel
Anrede Anrede
Vorname Vorname des Gutachters
Nachname Nachname des Gutachters
Str./Hsnr Strasse und Hausnummer
PLZ / Ort Postleitzahl und Ort
Telefon Telefonnummer
Fax Fax-Nummer
E-Mail E-Mail Adresse
Bemerkung Bemerkung zum Gutachter

[Bearbeiten] Pauschalen Gutachter

Amaly 42.png

Pauschalen für die Gutachterentschädigung

Bezeichnung Beschreibung
Kennzeich Kennzeichen für den Pauschalensatz
Std-Satz Satz für eine Stunde
km-Satz Pauschale für gefahrene Kilometer
km-Mitnah Pauschale pro km für mitgenommene Personen
Währung Währung der Pauschalen
Bezeich. Bezeichnung der Pauschale

[Bearbeiten] Schlüsselbezeichnungen

Amaly img098.png

Die Bezeichnungen aller Schlüssel

Bezeichnung Beschreibung
Typ Der Typ des Schlüssels
Schlüssel Der Schlüssel
Bezeichnung Bezeichnungen des Schlüssels

[Bearbeiten] Weitere Tabellen

TODO: Tabelle Aktive-User beschreiben

[Bearbeiten] Anhang

[Bearbeiten] Tastenkombinationen

von Amaly unterstützte Tastenkombinationen
Tastenkombination Aktion
Ctrl + W neues Fenster
Ctrl + N neuer Auftrag
Ctrl + O Auftrag öffnen
Ctrl + S Auftrag speichern
Ctrl + Q Schliessen
Ctrl + F Suchen
Ctrl + Del Maske leeren
Ctrl + Insert Einfügen
Ctrl + Enter Hinzufügen
Ctrl + U Korrigieren
Ctrl + B Bescheid bearbeiten
Ctrl + P Anschreiben
Shift + Tab Cursor zurück

[Bearbeiten] Tabelle der Auftragsarten

Tabelle der Auftragsarten (Konfiguration Kreis Gütersloh)
Art Benennung
100 Auszüge, LB, LK
110 Vermessungsunterlagen
120 Bescheinigungen
130 Top-Karten
200 Teilungsvermessung
210 Vermessung an langs. Anl.
220 Grenzvermessungen/Amtl. Grenzanz.
230 Sonderungen
240 Gebäudeeinm. Diff. vor 72 u.na. 72
250 Umlegungs- u. Grenzl.verf.
260 Katasterneuvermessungen
270 Amtlicher Lageplan
280 Feldvergleich bzgl. Gebäudebestand
290 Ingenieurvermessungen
300 B-Plan Erstellung
380 Übern. v. Veränd.d.tats.Nutz.
400 Übernahme von Teilungsverm.
410 Übernahme von Verm. lang. Anlagen
420 Übernahme von Sonderungen
430 Übernahme von Umlegungen
440 Geb.-Überwachung
445 Beitreibung Zwangseinmessungsgebühr
450 Übernahme von Grenzv.
460 Übern. v. Gebäudeeinm. .Gebabbr.
470 Übern. v. Flurbereinigungsverfahren
480 Übern. v. Katasterneuverm.
490 Übern. der Bodenschätzung
500 Übern. v. Verändmitteilungen
510 Übern. v. sonst. Ang. z.Fls.
520 Baulasten
530 Flurstücksverschmelzungen
600 TP-Feld
610 NivP-Feld
620 AP-Feld
630 Bearb. nachg. VP-Feld (GP, GebP)
700 Gutachten
710 Richtwertauskünfte und -verkäufe

[Bearbeiten] Tabelle zu den Programm Funktionen/Aktionen

In der Spalte Parameter werden folgende Felder unterschieden:

  • Definitions-Parameter -> Parameter in der Definitionstabelle Programm-Funktionen
  • Option -> Feld Option in der Konfigurationstabelle Programm-Aktionen
  • Wert-Parameter -> Feld Wert-Parameter in der Konfigurationstabelle Programm-Aktionen
  • Zielfeld -> Feld Zielfeld in der Konfigurationstabelle Programm-Aktionen

Aktions-ID's ab 9000 beschreiben Programm-Funktionen, die über ein Kontext-Menü im Bearbeitungsbereich oder im Tabellenbereich abrufbar sind. Entsprechend sind diese Programm-Funktionen in der Konfigurationstabelle nur mit den Zeitpunkten P (im Kontext-Menü des Bearbeitungsbereichs sichtbar) oder T (im Tabellenbereich wirksam) zu aktivieren.

Tabelle der Programm-Funktionen mit ihrer Parametern und Optionen
AktionsID Aktionsbezeichnung Aktionsbeschreibung Parameter Beschreibung
1 Auftrag erledigen Durchführung aller Tests zur Auftragserledigung bei den unter Parameter gelisteten Auftragsstatie, wenn ein Datum gesetzt wird.

Nur in Stammdaten nutzbar!

Defintions-Parameter
Liste mit Auftragsstatus
  • N = Normalauftrag
  • O = Auftrag ohne Gebühr
2 Adresse einfügen Einfügen von Inhalten aus der Adresstabelle. Aus der Adresstabelle werden die Feldinhalte entsprechend der Liste Definitionstabellen - Programm-Funktionen - Aktionspar zur Aktion 2 entnommen. In der Konfiguration Programm-Aktionen muss eine korrespondierende Liste definiert sein, in welche Felder der Zieltabelle die Werte einzufügen sind. Werden in der Zielfeldliste Feld-ID's mehrfach benannt, so wird der neue Feldinhalt aus den Feldern der Quelltabelle zusammengesetzt. Wird als Zielfeld -1 eingetragen, findet keine Übertragung aus der Quelltabelle statt.
Definitions-Parameter
Liste mit Feld-ID's der Adress-Tabelle
Option
Optional die Tabellen-ID der Adress-Tabelle (standardmäßig 129)
Wert-Parameter
Korrespondierende Liste mit Feld-ID's in der Ziel-Tabelle
Zielfeld
Optional das Verknüpfungsfeld in der Adress-Tabelle (Adress-Schlüsselfeld)
3 Auftragart setzen Zurücksetzten der Auftragsinfo und des Erledigtdatums, wenn eine Auftragsart gewählt wurde.
5 Editierstatus setzen Der Editierstatus kann für eine Tabelle gesetzt werden. Diese nimmt dann den Editierstatus der Mastertabelle an

Nur in Stammdaten nutzbar!

 
10 Neue Auftrags-Nr Keine Funktion mehr  
21 Neue ANR holen Keine Funktion mehr  
22 Neue BeschID holen Keine Funktion mehr  
41 AArt f.Verweis holen Auftragsart des Querverweises holen.

Nur in Querverweise nutzbar!

 
81 WV-Datum vorschlagen Wiedervorlagedatum aus der Konfiguration berechnen.

Nur in Wiedervorlagen nutzbar!

 
100 Feld löschen Feldinhalt löschen. In der Konfiguration Programm-Aktionen ist unter Zielfeld, das zu löschende Feld definiert. Es kann eine Bedingung über die Felder Option und Wert-Parameter definiert werden.
Option
Vergleichsoperant
=, <,>,!=
Wert-Parameter
Vergleichswert. Es kann auch ein Platzhalter gesetzt werden, wie bei den Default-Werten in Meta-Felder, die dann zur Laufzeit aufgelöst werden.
Zielfeld
Feld-ID des Feldes, dessen Inhalt gelöscht werden soll.
101 Feldinhalt kopieren Der Feldinhalt kann in ein anderes Feld der gleichen Tabelle oder einer angezeigten anderen Tabelle kopiert werden.
Option
"L" = die Aktion wird nur für einen neuen Datensatz oder den letzten Datensatz des Tabellenbereiches ausgeführt.
Wert-Parameter
Tabellen-ID der Zieltabelle
Zielfeld
Feld, in das kopiert werden soll .
102 Berechnungsanweisung Wert berechnen und in Zielfeld einstellen - Unterstützt werden die Grundrechenarten (kein Vorrang von Punkt- vor Strichrechnung). Numerische Konstanten sind in Wert-Parameter ein #-Zeichen voranzustellen. Werte und Operatoren sind durch Blank zu trennen.

Beispiel: 2 * #1.5 + 5 = Feld 2 mal 1,5 plus Feld 5

Möglich ist auch die Berechnung mit Datumsfeldern. Ist das Zielfeld ein Datumsfeld, wird die Berechnung eines Datums vorgenommen.

Beispiel: #TODAY + #7 = Aktuelles Datum plus 7 Tage

Ist das Zielfeld ein Ganzzahl-Feld (Integer), können Datumsdifferenzen berechnet werden.

Beispiel: #TODAY - 5 = Aktuelles Datum - Datum in Feld 5

 
103 Feldinhalt setzen In Abhängigkeit einer einfachen Bedingung kann ein Tabellenfeld der aktuellen Tabelle mit einer Konstanten oder dem Feld-Inhalt eines anderen Feldes der aktuellen Tabelle gesetzt werden.
Option
Tabellen-ID für Feld1 (s.u.), wenn Feld1 nicht in der aktuellen Tabelle liegt
Wert-Parameter
Allgemeine Form:
Feld1 $ OP $ VWert $ NWert
  • $ => Trennzeichen
  • Feld1 => Feld-ID in der Falldatentabelle, deren Inhalt verglichen werden soll.
  • OP => Vergleichsoperator (=, !=, <, >, <=, >=)
  • VWert = Feld-Id, der der Vergleichswert entnommen werden soll (bei Eingabe der Form ttt_fff wird der Vergleichswert der Tabelle ttt mit dem Feld fff entnommen) oder eine Konstante (gekennzeichnet durch #-Prefix). Es können auch Platzhalter (siehe Aktions-ID 100) gesetzt werden.
  • NWert = der neue Inhalt für das Zielfeld (es gilt das gleiche wie für VWert )
Zielfeld
Feld-ID in der aktuellen Tabelle, das neu gesetzt werden soll
104 Filter für ComboBox Nur für Felder mit der Darstellungsart 3 (ComboBox) und Referenz auf eine Konfigurationstabelle anwendbar! Es kann ein zusätzlicher Filter definiert werden unter der Voraussetzung, dass die Konfigurationstabelle eine weitere Detailtabelle hat. Der Filter wirkt nur einschränkend, wenn die Detailtabelle Eintragungen zu ihrem Masterelement hat.
Option
Tabellen-ID der Detailtabelle
Wert-Parameter
Feld-ID in der Anwendungstabelle, der der Filterwert entnommen werden soll oder eine Konstante (gekennzeichnet durch #-Suffix). Es können auch Platzhalter (siehe Aktions-ID 100) gesetzt werden.
Zielfeld
Feld in der Detailtabelle, dessen Inhalt gleich dem Filterwert ist
105 Neuen Wert zusammensetzen Für das Zielfeld kann aus verschiedenen Feldern und / oder Konstanten ein neuer Wert gebildet werden. Für die Notation eines Feldes gilt das Gleiche, wie bei Aktion 103 für VWert/NWert beschrieben.

Beispiel: #TODAY #/ 8 #/ #AART -> 19.12.2006/1234/110

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
Feld, in das der neue Wert gesetzt werden soll
109 Referenz prüfen Das Zielfeld wird überprüft, ob es einen Einfluss auf die Referenzmenge (z.B. Combobox-Inhalt) des aktuellen Feldes hat. Wenn ja, wird die Referenzmenge neu gebildet.
Option
-
Wert-Parameter
-
Zielfeld
Feld, das geprüft wird, ob es einen Einfluss auf die Referenzmenge hat.
110 Eindeutige Nummer holen Bei dieser Aktion wird zu einem vorgegebenen Nummerntyp eine neue Nummer gebildet. In der Tabelle def_lastnr (Höchste vergebene Nummer)wird dazu zum Nummerntyp die letzten vergebenen Nummer um eins erhöht und als Resultat geliefert. Das Holen passiert in einer eigenen Transaktion. Neben dem Nummerntyp können auch weitere Parameter die Nummernfolge definieren.
Option
Nummerntyp
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen, die als weitere Parameter die Nummernfolge definieren. Die Parameter müssen mit den Nummerngruppen-Spalten in def_lastnr korrespondieren.
Zielfeld
Feld, in das der neue Wert gesetzt werden soll
111 Gebühren berechnen Berechnung des Gebührenansatzes durchführen.

Nur in Gebühren einsetzbar!

 
112 Konf. der GOrd einf. Konfiguration der Gebührenordnung einfügen

Nur in Gebühren einsetzbar!

 
113 Pos.-Ref. bearbeiten Referenzen auf Gebührenpositionen auflösen

Nur in Gebühren einsetzbar!

 
121 PK-Nr generieren Personenkonto/Kassenzeichen vom Server-Prozess CashUpServer holen

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
122 BKZ = x Betr löschen Betragsfelder löschen

Nur in Bescheid einsetzbar!

Definitions-Parameter
Buchungskennzeichen, bei dem die Aktion ausgeführt werden soll
123 Bescheid bearbeiten Buchungskennzeichen auswerten und Bearbeitungsbereich vorbereiten (ggf. Felder löschen, vorbelegen oder Korrekturbuchung vorbereiten)

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
124 Prüfung 100% GebVert Prüfen, ob 100% aller Gebührenansätze auf Bescheide verteilt sind. Ist dies nicht der Fall, kann die aktuelle Bearbeitung nicht gespeichert werden.

Wenn als Option 'W' gesetzt ist, wird lediglich eine Warung ausgegeben und die Speicherung wird nicht verhindert.

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
125 Summe/Mwst berech. Gesamtsumme und Mehrwertsteuer neu berechnen

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
126 Spezial BKZ B Spezielles Verhalten bei Buchungskennzeichen B (Bar-Einnahme)

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
127 Buchungskz prüfen Auswahl von Buchungskennzeichen nach aktuellem Kontext treffen und Editierfähigkeit des Bearbeitungsbereichs festlegen

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
128 Druckkennz. prüfen Druckkennzeichen auf Zulässigkeit prüfen (siehe Definitionstabelle Definition Buchungskennz.)

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
129 Check nach Korrektur Bescheiddaten gegen Gebührenzuordnung prüfen. Bei Korrekturbuchung darf es keine Betragserhöhung geben und keine neue Kombination von Kostenart / Kostenträger geben

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
421 Klammern zählen Auswerten, ob sich die Anzahl von öffnenden und schliessenden Klammern deckt

Nur in Suchen einsetzbar!

Option
Optional W, wenn nur eine Warnung erzeugt werden soll
1201 Summe setzten Es wird die Summe des Datenfeldes über alle aktiven Bescheiddatensätze (keine abgerechneten oder historische Sätze) ermittelt und abhängig von einer Bedingung in die Datensätze einer anderen Tabelle kopiert. Die Ausführung der Funktion kann an eine weitere allgemein gültige Bedingung geknüpft werden, die im Bereich Definitionstabellen - Programm-Funktionen definiert wird (Feld Aktions-Parameter: ttt_fff$OP$VWERT).

Nur in Bescheid einsetzbar auf numerische Felder!

Option
Tabellen-ID, der der Prüfwert zu entnehmen ist und die Zieltabelle sein soll.
Wert-Parameter
Allgemeine Form:
Feld$OP$VWert
  • $ => Trennzeichen
  • Feld => Feld-ID zur Tabellen-ID (Option), deren Inhalt verglichen werden soll.
  • OP => Vergleichsoperator (=, !=, <, >, <=, >=)
  • VWert = Vergleichswert(Feld-ID oder Konstante/Platzhalter mit #-Prefix)
Zielfeld
Feld-ID zur Tabellen-ID, in die die berechnete Summe einzutragen ist
1202 Check Gültigkeitszeitraum Prüfung der Überschneidungsfreiheit von Gültigkeitszeiträumen (Buchungsstart - Buchungsende) von regelmäßigen Buchungen. Die Prüfung ist abhängig von einer Bedingung.

Nur in Bescheid einsetzbar!

Option
Tabellen-ID, der der Prüfwert zu entnehmen ist.
Wert-Parameter
Vergleichswert (Konstante ohne Suffix)
Zielfeld
Feld-ID zur Tabellen-ID, dem der Prüfwert zu entnehmen ist
1203 Check Buchungsendedatum Prüfung, ob bei Korrektur regelmäßiger Buchungen für den zu korrigierenden Buchungssatz ein Buchungsendedatum gesetzt ist.

Nur in Bescheid einsetzbar!

 
1220 Setzen des Aufteilungsparameters Tage Für die Gebührenaufteilung von Bescheiden mit Gültigkeitszeiträumen (Buchungsstart - Buchungsende) von regelmäßigen Buchungen.

Standardmäßig wird Tage auf 30 (Kalendermonat) gesetzt. Werden nur Teilmonate abgerechnet kann hier der Tagesanteil berechnet werden

Nur im Fuß der Gebührenzuordnung auf das Feld Tage einsetzbar (Tabelle 509 GebZ_Info)!

Wert-Parameter
Buchungsstart,Buchungsende
ttt_fff,ttt_fff
  • , => Trennzeichen zwischen Buchungsstart- und Ende
  • ttt_fff => Felddefinition in Form von tabellen-id_feld-id
1221 Setzen des Aufteilungsverhältnisses Aus zwei numerischen Feldern kann das Aufteilungsverhältnis von Gebührenansätzen berechnet werden.

Die Definition von Zähler und Nenner erfolgt jeweils über die Benennung eines Feldes. Es kann dabei auch eine Bedingung formuliert werden, die es ermöglicht, aus mehreren Datensätzen einen passenden Wert auszufiltern.

Beispiel: 110_5$#3$6 Wenn in Tabelle 110 das Feld 5 (= Gebührenziffer in der Tabelle Gebühren) den Wert 3 annimmt, dann setze den Wert aus Feld 6 (= Menge)der Tabelle 110

Nur im Fuß der Gebührenzuordnung auf das Feld Auft einsetzbar (Tabelle 509 GebZ_Info)!

Wert-Parameter
Zählerfeld,Nennerfeld
Zählerfeld und Nennerfeld können folgende Form haben:
ttt_fff (Felddefinition in Form von tabellen-id_feld-id)
oder
ttt_fff$VWert$fff
  • $ => Tennzeichen
  • ttt_fff => Tabelle und Feld für den Vergleich
  • VWert => Vergleichfeld oder Vergleichswert beginnend mit dem #-Zeichen
  • fff => Feld-ID, dem der Wert für die Berechnung entnommen wird
9000 In markierten Datensätzen einen Wert setzen In allen im Tabellenbereich markierte Datensätze kann ein Feld mit einem Wert belegt werden

Nur als Kontextmenü-Funktion im Tabellenbereich einsetzbar

Definitions Parameter
Benennung der Funktion im Kontextmenü
Option
A Funktion ist immer auswählbar, wenn leer, dann nur, wenn der Bearbeitungsbereich editierbar ist
Wert-Parameter
Feld, aus dem der zu setzende Wert entnommen wird oder eine Konstante (mit #-Suffix)
Zielfeld
Feld-ID, das den zu setzenden Wert aufnehmen soll
9010 In markierten Datensätzen einen Wert löschen In allen im Tabellenbereich markierte Datensätze kann der Feldinhalt eines Feld gelöscht werden

Nur als Kontextmenü-Funktion im Tabellenbereich einsetzbar

Definitions Parameter
Benennung der Funktion im Kontextmenü
Option
A Funktion ist immer auswählbar, wenn leer, dann nur, wenn der Bearbeitungsbereich editierbar ist
Wert-Parameter
Feld, aus dem der zu setzende Lösch-Wert entnommen wird oder eine Konstante (mit #-Suffix z.B. #BLANK)
Zielfeld
Feld-ID, das den Lösch-Wert aufnehmen soll
9100 Telefonanruf ausführen Mit dem Textinhalt des zugewiesenen Feldes wird ein Telefonanruf ausgeführen.Der Zugang zur Telefonanlage muss vorbereitet und konfiguriert sein.

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

9101 E-Mail Client aufrufen Der Textinhalt des zugewiesen Feldes wird als E-Mail Adresse behandelt und der vom Betriebssystem definierte E-Mail Client aufgerufen.

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

9102 Web Aufruf starten Der Textinhalt des zugewiesen Feldes wird als Web-Adresse behandelt und der vom Betriebssystem definierte Standard-Browser mit dieser Adresse geöffnet.

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

9105 Applikation starten Der Textinhalt des zugewiesen Feldes wird als Dokument-Adresse behandelt und die zum Dokumententyp vom Betriebssystem definierte Standard-Anwendung mit dieser Adresse gestartet.

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich von DocArchiv einsetzbar

9106 Dokument speichern Das im Dokumentenarchiv gespeicherte Dokument kann im Dateisystem

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

9110 Web-Browser öffnen und aktuelle Adresse in Google-Maps öffnen Über den Wert-Parameter wird die gesuchte Adresse zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105.

Beispiel Wert-Parameter: 13 #, 14

Feld 13 (Straße und Hausnr.) und Feld 14 (Ort), getrennt durch Komma

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-
9111 Web-Browser öffnen und Route zur aktuelle Adresse in Google-Maps öffnen Über den Wert-Parameter wird die Zieladresse zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105. Die Startadresse wird aus den Anwender-Daten ermittelt.

Beispiel Wert-Parameter: 13 #, 14

Feld 13 (Straße und Hausnr.) und Feld 14 (Ort), getrennt durch Komma

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-
9150 Abruf eines ALB-Flurstücksnachweises Über den Wert-Parameter wird das Flurstückskennzeichen zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105. Das Ergebnis wird in einem eigenen Fenster dargestellt.

Beispiel Wert-Parameter: 1 #- 2 #- 3 #/ 4

Feld 13 (Straße und Hausnr.) und Feld 14 (Ort), getrennt durch Komma

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-
9151 Abruf einer ALB-Bestandsübersicht Über den Wert-Parameter wird das Bestandskennzeichen zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105. Das Ergebnis wird in einem eigenen Fenster dargestellt.

Beispiel Wert-Parameter: 10 #- 11

Feld 10 (Grundbuchbezirk) und Feld 11 (Grundbuchnr.), getrennt durch Bindestrich

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-
9155 Positionieren im Web-GIS Über den Wert-Parameter wird die Zielkoordinate zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105. Im Web-Browser wird der Bildmittelpunkt auf die Zielkoordinate verschoben und ein Symbol dargestellt.

Z.Zt. wird nur der Web-GIS Client GISeye unterstützt.

Beispiel Wert-Parameter: 11 #: 12

Feld 11 (Rechtswert) und Feld 12 (Hochwert) getrennt durch Doppelpunkt

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-
9156 Positionieren im Desktop GIS SICAD-SD ((R) AED-SICAD) Über den Wert-Parameter wird die Zielkoordinate zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105. Im gestarteten SICAD-SD wird der Bildausschnitt auf die Zielkoordinate verschoben und ein Symbol plaziert.

Voraussetzung ist, dass am lokalen AP das Tool SIMBA ((c) KRZ Lemgo) installiert ist.

Beispiel Wert-Parameter: 11 #: 12

Feld 11 (Rechtswert) und Feld 12 (Hochwert) getrennt durch Doppelpunkt

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-
9157 Positionieren im Desktop GIS ArcGIS ((R) ESRI) Über den Wert-Parameter wird die Zielkoordinate zusammengesetzt. Es gelten die Regeln zu Aktion 105. ArcGIS wird aufgerufen und der Bildausschnitt auf die Zielkoordinate verschoben. Beim ersten Aufruf wird das zu startende Projekt abgefragt.

Voraussetzung ist, dass am lokalen AP das Tool SIMBA ((c) KRZ Lemgo) installiert ist. Beispiel Wert-Parameter: 11 #: 12

Feld 11 (Rechtswert) und Feld 12 (Hochwert) getrennt durch Doppelpunkt

Nur als Kontextmenü-Funktion im Bearbeitungsbereich einsetzbar

Option
-
Wert-Parameter
Liste von Feld-ID's und/oder Konstanten (gekennzeichnet durch #-Prefix), getrennt durch ein Leerzeichen
Zielfeld
-

[Bearbeiten] Serienbrief-Variable

Zur Aufbereitung von Serienbriefen in einer Textverarbeitung (z.B. MS-Word), benutzt Amaly Variablen-Definitionen. Für die Vorlagenerstellung und die Nutzung der Serienbriefe muss das gleiche Programmsystem verwendet werden.

Diese Variablen werden wie ganz normaler Text in einer Textvorlage plaziert und mit den üblichen Textverarbeitungsattributen (Fett, Kursiv, Schriftart usw.) versehen.

Achtung: Innerhalb des Variablennamens darf es keinen Attributwechsel geben!

Die Vorlage ist als RTF-Dokument abzulegen und kann durch Eintrag in die Konfigurationstabelle Namen und Printvorlagen im Amaly genutzt werden. Die Namen der Variablen sind in der Tabelle Metafelder als Eigenschaft der Datenfelder festgelegt. Der Variablenname muss eindeutig je Tabelle sein!

Einsatz einer Variablen im Vorlagentext:

Eine Variable wird in der Form [%Variablenname%] in den Vorlagentext an beliebiger Stelle eingefügt.

Wenn die gesetzte Variable nicht aus der Tabelle Stammdaten stammt, ist die Herkunft der Variable durch anfügen eines Unterstriches (_) + tabid zu ergänzen, wobei tabid die Tabellen-ID der Herkunftstabelle ist (siehe Metatabellen).

Wenn eine Variable gesetzt werden soll, die sich nur aus einer indirekten Verknüpfung mit den Falldaten ergibt, wird der Variablenname nochmals um die Tabellen-ID erweitert, aus der heraus sich die Verknüpfung ergibt.

Beispiel:

[%ADATUM%]            -> Auftragsdatum aus den Stammdaten
[%ENNAME_105%]        -> Eigentümer-Nachname aus den Eigentümerdaten (Tabellen-ID 105)
[%UNAME_126103%]      -> Sachbearbeitername aus der User-Tabelle (Tabelleb-ID 126),
                         aus der Verknüpfung mit dem Sachbearbeiterkürzel in den Stammdaten (Tabellen-ID 103)
[%KONTONR_121126111%] -> Konto-Nr aus Tabelle Anwenderdaten (Tabllen-ID 121),
                         abgeleitet von Tabelle Bescheide (Tabellen-ID 111),
                         Verknüpfung über das Sachbearbeiterkürzel, über die User-Tabelle (Tabellen-ID 126),
                         Verknüfpung über die Orga-Einheit

Die definierten Variablennamen und die festgelegten Tabellen-ID's können dem Report Datenstruktur entnommen werden.

Neben dem normalen Platzieren der Variablen gibt es auch die Möglichkeit, Bedingungsabhängig Text ins Dokument einzufügen. Es wird dazu eine IF-THEN-ELSE Definition im Vorlagentext abgelegen.

Die Syntax ist so definiert:

Variante 1

[%EQ#%variable1%#vergleichstext#then-text#else-text%]
Je nach Auflösung der Bedingung wird entweder der THEN-Zweig oder der ELSE-Zweig als Text eingestellt

Variante 2

[%EQ#%variable1%#vergleichstext#then-text#else-text#neue-variable%]
Je nach Auflösung der Bedingung wird entweder der THEN-Zweig oder der ELSE-Zweig der Variablen mit dem Namen neue-variable zugewiesen. Diese Variable kann dann an beliebiger Stelle, auch in einer weiteren Bedingung, in der üblichen Syntax im folgenden Text eingesetzt werden. Im Ausgabetext wird die abgelegte Definition herausgelöscht.

Es gilt:

  • # -> Trennzeichen
  • EQ -> Funktionkennung und Vergleichs-Operator
  • %variable1% -> beliebige Variable
  • vergleichstext -> konstanter Text und/oder eine Variable in der Form %variable%, als Vergleichswert mit %variable1%
  • then-text -> konstanter Text und/oder eine Variable in der Form %variable%, der hier eingesetzt wird, wenn %variable1% und vergleichstext gleich sind
  • else-text -> konstanter Text und/oder eine Variable in der Form %variable%, der hier eingesetzt wird, wenn %variable1% und vergleichstext ungleich sind

neue-variable -> Name der neuen Variablen. Die Benennung erfolgt ohne %-Zeichen

    Mögliche Funktionskennungen 
    EQ = Gleich 
    NE = Ungleich
    LT = Kleiner
    LE = Kleiner-Gleich
    GT = Größer
    GE = Größer-Gleich

Es muss immer einen then-text und einen else-text geben. Ein % als Text muss durch %% maskiert werden.

Beispiele:

[%EQ#%_ANZ_105%#1# #u. Miteigentümer%]

Wenn die Anzahl der Eigentümer gleich 1 ist, wird nur ein Leerzeichen gesetzt. Wenn die Anzahl grösser ist, wird der Text "u. Miteigentümer" ins Dokument eingefügt.

 [%EQ#%BANR1_146111%%BANR2_146111%# #Sehr geehrte Damen und Herren#%BANR2_146111%%#BRIEFANREDE] 

Wenn die Kombination von Anrede1 und Anrede2 aus der Anredetabelle 146 zusammen leer ist, wird der Text "Sehr geehrte Damen und Herren", anderenfalls der Inhalt von Anrede2 in die Variable BRIEFANREDE übernommen. Ausgangspunkt ist die Anrede des Bescheidempfängers, wie sie in den Bescheiddaten (Tabelle 111) gespeichert ist. Mit [%BRIEFANREDE%] kann das Ergebnis im weiteren Text, ggf. auch mehrfach, gesetzt werden.

Werden Variablen in einer Tabelle plaziert, wird die betroffene Tabellenzeile implizit wiederholt, wenn mehrere Datensätze aus der gleichen Datentabelle vorhanden sind.

Beispiel:

Gebührenziffer Beschreibung Gebühr
[%GEBZIFF_110%] [%GEBGEGENST_131110%] [%GEBGESAMT_110%]

Diese Definition in der Vorlage reicht aus, auch wenn mehr als eine Gebührenposition erfasst wurde, da die Zeile mit der Variablendefinition implizit wiederholt wird.

Wird eine Bedingung in eine Tabellenzelle eingefüft, werden nur die Tabellenzeilen generiert, die die Bedingung auch tatsächlich erfüllen. Besteht die Forderung, dass nur eine einmalige Ersetzung erfolgen soll, so ist der Funktionskennung ein "X" anzufügen (z.B. EQX, LTX usw).

Neben den Variablen, wie sie in der Tabelle Metafelder definiert sind, gibt es auch einige festgelegte Variable:

Tabelle der vorbelegten Dokumentvariablen
Variable Beschreibung
_PRINTDATE Aktuelles Tagesdatum (Datum der Dokumenterzeugung)
_ANZ_tabid Anzahl Datensätze der durch tabid ausgewählten Tabelle
_FRIST_108 Nur bei Serienbriefen, die mit Wiedervorlageoption gebildet werden:

Aus dem aktuellen Tagesdatum und dem voreingestellten Wiedervorlagezeitraum wird ein Wiedervorlagedatum gebildet, das an die Variable übergeben wird

_VORLtyp_108 Nur bei Serienbriefen, die mit Wiedervorlageoption gebildet werden:

typ => Wiedervorlagetyp

Beinhaltet das Wiedervorlagedatum zum angegebenen Wiedervorlagetyp

_BEARtyp_108 Nur bei Serienbriefen, die mit Wiedervorlageoption gebildet werden:

typ => Wiedervorlagetyp

Beinhaltet das Bearbeitungsdatum zum angegebenen Wiedervorlagetyp

_SUMMWSTS_110 Aggregierte Information aus der Tabelle Gebühren

Mehrwertsteuersatz in %

_SUMMWSTB_110 Aggregierte Information aus der Tabelle Gebühren

Summe Mehrwertsteuerbeträge aller Gebührenansätze mit gleichem Mehrwertsteuersatz

_SUMBETRAG_110 Aggregierte Information aus der Tabelle Gebühren

Summe Netto-Beträge aller Gebührenansätze mit gleichem Mehrwertsteuersatz

_SUMMWSTG_110 Aggregierte Information aus der Tabelle Gebühren

Summe aller Mehrwertsteuerbeträge

_SUMNETTO_110 Aggregierte Information aus der Tabelle Gebühren

Summe Netto-Beträge aller Gebührenansätze

_SUMGESAMT_110 Aggregierte Information aus der Tabelle Gebühren

Brutto-Betrag aus allen Gebührenansätzen

_MWSTBET_111 Berechnete Information aus der Tabelle Bescheid

Gesamt Mehrwertsteuerbetrag

_MWSTREDU_111 Berechnete Information aus der Tabelle Bescheid

Mehrwertsteuerbetrag aus Gebührenansätzen mit reduzierter Mehrwertsteuer

_MWSTVOLL_111 Berechnete Information aus der Tabelle Bescheid

Mehrwertsteuerbetrag aus Gebührenansätzen mit voller Mehrwertsteuer


Die User-Daten des Benutzers, der eine Serienbriefgenerierung anstößt, können ebenfalls über die Tabellen-ID des User-Tabelle gesetzt werden.

Beispiel:

 Der Name des Benutzers wird adressiert als [%UNAME_126%]
 Das Konto der Dienststelle wird adressiert als [KONTONR_121126%]

[Bearbeiten] Entwicklungshistorie

Die Schritte der Entwicklung von Amaly können hier eingesehen werden.

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge