Geoinformation

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[Bearbeiten] Allgemeine Definition

Unter Geoinformationen werden Daten verstanden die einen raumbezug haben. Gibt es zu einem Prozess, Sachverhalt oder Gegenstand, eine auf die Erde bezogene Position, so spricht man von einer Geoinformation.

Um die Wichtigkeit der Geoinformationen herauszustellen, wird in Diskussionen über die Geoinformation immer wieder angemerkt, dass 80% aller Informationen einen raumbezug haben und somit Geoinformationen sind. Die Quelle, in der diese %-Zahl erstmalig auftauchte, ist mir leider nicht bekannt.

Geoinformationen können in Form von Geodaten in Geoinformationssystemen EDV-technisch erfasst, gespeichert und bearbeitet werden. Die hierfür notwendigen Systeme (Hard- und Software), werden in der Geoinformatik entwickelt.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Geschichte der Geoinformation ist bisher noch nicht intensiv recherchiert worden. Mir sind keine Veröffentlichungen bekannt, die sich mit diesem Thema befassen.

Für den frühen Menschen (der seinen Lebensunterhalt als Jäger und Sammler bestritt) dürfte aber bereits die Information wo sich Nahrungspflanzen fanden und wo sich jagbares Wild aufhielt, von eben so grosser Bedeutung gewesen sein, wie die Information, wo sich Unterschlüpfe wie z.B. Höhlen befanden. Diese 'Geoinformationen' wurden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben.

Später wurden markante Geländepunkte markiert. Ob dies zur Orientieung gemacht wurde, oder um ein Gebiet zu markieren nach dem Motto "Hier leben wir, bleibt draussen!" ist nicht klar.

Es folgte die Darstellung von Geoinformationen als Höhlenmalerei. Hier ist gesichert, dass es sich bei den Darstellungen oft um Kultstätten handelte, aber auch um besonders ertragreiche Jagdgebiete.

[Bearbeiten] WebLinks

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